Unser Programm aktuell:

Achtung: Anlässe, für die eine Anmeldung notwendig ist, werden in der Regel ab 6 Teilnehmenden durchgeführt. Wer sich anmeldet, erfährt, wenn ein Anlass abgesagt werden sollte ...

Bitte merken Sie folgende Daten vor (Details folgen):

Samstag, 12. September: Burg- und Stadtführung Aarburg

ca. Oktober 2026: Stadt- und Museumsführung zur Bädergeschichte von Baden AG



Am Donnerstag, 18. Juni 2026, 17:00 bis ca. 18:30 Uhr

"Vom römischen Kamel bis zum neuzeitlichen Coiffeursalon": Besuch mit Führung bei der Archäologischen Informationsstelle an der Birisgmündung

Das Gebiet an der Birsigmündung erfuhr seit der römischen Zeit immer wieder tiefgreifende Veränderungen: Unter einer spätrömischen Fernstrasse beim Spiegelhof kamen Skelettreste eines Kamels zum Vorschein. Direkt gegenüber stiessen Mitarbeitende der Archäologischen Bodenforschung beim Neubau des Amts für Umwelt und Energie (AUE) im Jahr 2019 auf zahlreiche Mauern, verfüllte Kellerräume und Reste von hochmittelalterlichen Holzgebäuden.
Aussergewöhnlich war der Fund einer Mauer aus Bossenquadern, die zu einem repräsentativen Gebäude aus dem 13. Jahrhundert gehörte. Im 19. Jahrhundert nahm die rasante Stadtentwicklung keine Rücksicht auf die jahrhundertealte Bebauung an der Birsigmündung. Nahezu hundert Altstadthäuser wurden niedergerissen, so auch ein Coiffeursalon und das Hotel zur Blume, die beide einst an der Stelle des AUE standen.
Der archäologische Rundgang führt in die Informationsstelle im AUE, die sonst nicht öffentlich zugänglich ist. Die vor Ort konservierte mittelalterliche Mauer, eine mediale Präsentation sowie Funde illustrieren die Siedlungsgeschichte an der Birsigmündung. Im Anschluss folgt ein kurzer Rundgang bei der Spiegelgasse mit historischen Fotos.

Treffpunkt: 17:00 Uhr, vor dem Eingang des Amts für Umwelt und Energie (AUE), Spiegelgasse 15

Allgemeines: Führung durch Dagmar Bargetzi, Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt

Anmeldung: Bis 10. Juni 2026 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Felicitas Ruch, Spycherweg 7, 4464 Maisprach

Die Exkursion wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.


25 Jahre Verein Tatort Vergangenheit
Wir feiern am 30. Mai 2026 in Langenbruck.


Am 30. Mai 2026, 10:45 bis 17:00 Uhr

feiern wir 25 Jahre Tatort Vergangenheit. Aus diesem Grund laden wir euch herzlich zu unserem Jubiläumsanlass ein.

Mit dem Car fahren wir von Liestal nach Langenbruck, wo uns auf dem Dürstel Jürg Tauber, ehemaliger Leiter der Archäologie BL und Kantonsarchäologe sowie erster Präsident unseres Vereins, zur Führung «Auf den Spuren einer verschwundenen Industrie: Ein mittelalterlicher Hochofen im Dürstel» einlädt.

Im Anschluss offeriert der Verein ein feines Mittagessen in der Bergwirtschaft Dürstel.

Gestärkt führt uns Reto Marti, Leiter Archäologie und Museen BL und Kantonsarchäologe, nach dem Mittagessen durch das ehemalige Benediktiner- Kloster Schöntal mit der romanischen Klosterkirche, welches urkundlich erstmals 1145 erwähnt wurde.

Treffpunkt: 10:45 Uhr Bahnhofplatz Liestal, vor dem Gerichtsgebäude

Anlassende: ca. 17:00 Uhr beim Bahnhof Liestal

Allgemeines: Die Kosten für den Car, das Mittagessen inkl. Mineralwasser und Kaffee werden vom Verein übernommen.

Folgende Menüs stehen zur Auswahl:
Menü Fleisch: kleiner gemischter Salat, Rahmschnitzel mit Nüdeli, Coupe Dänemark
Menü Vegi: kleiner gemischter Salat, Rösti mit Käse überbacken, Coupe Dänemark

Anmeldung: Bis spätestens 20. Mai 2026 an info[at]tatort-vergangenheit.ch. Bitte gebt bei der Anmeldung auch eure Menüauswahl (Fleisch oder Vegi) und allfällige Allergien bekannt.

Wir freuen uns darauf, euch alle in Langenbruck zu sehen.


Am Freitag, 22. Mai 2026, 10:00 Uhr

bekommen wir eine Führung in Vindonissa: "Auf den ältesten Spuren des Legionslagers Vindonissa".

Wir werden exklusiv durch die laufende Grabung geführt. Frau Lena Keil wird uns die Grabung erläutern. Die Ausgrabung findet im Bereich der südlichen Befestigung des römischen Legionslagers statt und liefert wichtige Forschungsergebnisse zur Ausdehnung des aus Holz gebauten Lagers der 13. Legion, das um 14/16 n. Chr. errichtet wurde.

  ©BKSKA_Vindonissa_2026

Programm

10.30-12.00: Führung im Grabungsgelände

12.00-13.00 Mittagspause

Ab 13.00: Die Interessierten können die Ausstellung im Vindonissa-Museum besuchen.

Treffpunkt: Bahnhof Brugg, Ausgang Richtung Fachhochschule

Allgemeines: GUTES SCHUHWERK wird empfohlen!

Anmeldung: Bis 16. Mai an: dorothee.rippmann[at]gmail.com. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.


Am Montag, 20. April 2026, 17:00 bis ca. 18:30 Uhr

geniessen wir eine Führung durch die aktuelle Ausgrabung beim Basler Murus Gallicus

Vor ca. 2100 Jahren entstand auf dem Münsterhügel eine spätkeltische Siedlung, die mit einem Wall und einem breiten Graben - von Julius Caesar als «Murus Gallicus» beschrieben - befestigt war. Im Untergrund des Pausenplatzes der Primarschule Rittergasse liegen die Überreste dieser spätkeltischen Wehranlage. Die aktuelle Informationsstelle ist mit der Pausenhof-Nutzung der Primarschule nur begrenzt kompatibel, weshalb eine Umgestaltung notwendig wurde.
Vorgängig zur Errichtung des neuen, unterirdischen Ausstellungsraums laufen zurzeit Ausgrabungsarbeiten. An der Führung zeigt der Ausgrabungsleiter, Martin Allemann von der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, die aktuelle Grabung und erläutert die neuen Erkenntnisse zur Bauweise des Basler Murus Gallicus.

Treffpunkt: 17 Uhr, Archäologische Informationsstelle Murus Gallicus, Rittergasse 4, Basel

Anmeldung: Bis 12. April 2026 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Felicitas Ruch, Spycherweg 7, 4464 Maisprach

Die Exkursion wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.


Am Samstag, 11. April 2026 , 13.30 bis 15.30 Uhr

machen wir eine Exkursion zum Bergwerk Herznach.

Führung im Museum, Fahrt mit der Stollenbahn, Besichtigung des Bergwerksstollens

Im Museum wird in die Geschichte des Eisenerz-Bergbaus im südlichen Fricktal eingeführt, der seit 1207 schriftlich nachgewiesen ist. Archäologisch belegt ist, dass bereits die Alemannen dort nach Eisenerz gegraben haben. Zu sehen sind zudem Fossilien wie Ammoniten, Belemniten u.a.
Im Bergwerkstollen werden wir über den Abbau von Eisenerz im Bergwerk Herznach von 1937 bis 1967 informiert. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist ein Stück Meeresboden, wo vor rund 165 Millionen Jahren Hunderte von Ammoniten im damaligen seichten Schelfmeer angespült und abgelagert wurden.

  

Anfahrt: individuell oder ab Bahnhof Frick mit Bus Nr. 135 Richtung Aarau bis Herznach Post, das Bergwerk ist ausgeschildert; es ist mit einem Fussweg von 20 Minuten zu rechnen.

Treffpunkt: kurz vor 13:30 Uhr beim Silo

Allgemeines: Im Stollen hat es ca. 12° C, also Jacke mitnehmen, gute Schuhe sind von Vorteil.
Für eine Stärkung empfiehlt der Verein Bergwerk den Gasthof Löwen in Herznach

Anmeldung: Bis spätestens 4. April an regula.iselin[at]bluewin.ch oder 061 301 08 56

Die Exkursion wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.


Am Freitag, 20. Februar 2026, 11.15 bis 15.30 Uhr

besuchen wir einmal mehr Freiburg:

Klirrende Kälte und einzigartige Kunst - passt das zusammen?
Die Archäologie sagt: Ja! Vor etwa 45000 Jahren kamen moderne Menschen nach Europa und schufen meisterhaft gearbeitete Kunstwerke. Kleine Skulpturen von Menschen und Tieren vermitteln noch heute, wie unsere Vorfahren ihre Lebenswelt wahrgenommen haben. Die 23 berühmtesten Figuren Europas werden durch originalgetreue Nachbildungen im wahrsten Sinne begreifbar - Anfassen ist ausdrücklich erwünscht. Highlights der Ausstellung sind einzigartige Originale aus dem Badischen Landesmuseum, wie eine stilisierte Frauenfigur oder ein kunstvoll verzierter Lochstab.
Wir erhalten eine Führung.

      

Auf der nachmittäglichen Stadtführung „Höhepunkte der Altstadt" werden wir mit Witz und Wissen durch die Jahrhunderte Freiburger Geschichte begleitet: entlang der berühmten Freiburger Bächle, durch lauschige Gässle, über die schönsten Plätze, vorbei an historischen Fassaden bis hin zum eindrucksvollen Münster. Auch der moderne Freiburger Alltag kommt bei unserer ca. 1,5-stündigen Tour nicht zu kurz. (ohne Besuch des Münsters!)

Treffpunkte:
11:00 Uhr im Kassenbereich des Colombischlössles (Führung 11:15 - 12:15 Uhr)
13:50 Uhr Rathausplatz am Brunnen (Führung 14:00 - 15:30 Uhr)

Allgemeines: Die Mittagspause ist hoffentlich lang genug, um alle kulinarischen Wünsche zu erfüllen.

Anmeldung: Bis spätestens 16. Februar 2026 an krimai[at]bluewin.ch oder Martin Krieg, Mühlegasse 49B, 4314 Zeiningen

Der Anlass wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt.


Am 24. Januar 2026, 14-15 Uhr

besuchen wir die aktuelle Ausstellung "Schatzfunde - versteckt, verschollen, entdeckt" im Historischen Museum Basel.
Mit der neuen Sonderausstellung «Schatzfunde» begibt sich das Historische Museum Basel auf die Spuren der 25 spektakulärsten Schatzfunde der Region Basel.
Zu sehen ist keltischer Goldschmuck, der einst riesige Götterstatuen schmückte. Einer der grössten römischen Silberschätze Europas, entdeckt in Kaiseraugst. Oder die im Rhein versenkte Beute eines Meisterdiebs. Die gezeigten Schätze datieren von der Bronzezeit bis in die Gegenwart und stammen aus der Nordwestschweiz, dem Elsass und Südbaden.
Als Zeugen vergangener Zeiten erzählen sie von Macht und Reichtum - aber auch von Krieg, Verfolgung und Not. Ihre Entdeckungsgeschichten beleuchten magische Praktiken, regionale Sagen und ungelöste Kriminalfälle.

    

Treffpunkt: 13:45 Uhr im Eingangsbereich der Barfüsserkirche
Allgemeines: Die Führung beginnt um 14:00 Uhr. Weil die Archäologie Baselland Kooperationspartner und Leihgeber ist, sind Eintritt und Führung für uns kostenlos.
Geführt werden wir vermutlich von Andi Fischer und Pia Kamber bzw. Florian Setz.

Anmeldung: Bis spätestens 19. Januar 2026 an krimai[at]bluewin.ch. oder Martin Krieg, Mühlegasse 49B, 4314 Zeiningen

Der Anlass wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

 


Am 13. Dezember 2025, 14-16 Uhr

 

machen wir eine Exkursion ins Bernische Historische Museum zum Thema "Geschichten zur Archäologie der Kelten im BHM".
Wir bieten eine exklusive Führung in der archäologischen Sammlung des BHM an. Aus erster Hand wird Felix Müller, der langjährige Kurator der archäologischen Sammlungen und stellvertretende Direktor des Museums, über die Kelten in und um Bern berichten. Dazu gibt er uns Einblick in die Forschungsgeschichte und einen Blick auf einen originellen Archäologen, den einstigen Direktor des Museums und Romanschriftsteller Jakob Wiedmer-Stern.

       

Treffpunkt: 13:50, vor dem Museumseingang des BHM

Anmeldung: Bis spätestens 12. Dezember 2025 an: dorothee.rippmann[at]gmail.com


Am Samstag 22. November 2025, 14-16 Uhr

machen wir einen Werkstattbesuch beim Experimentalarchäologen Markus Binggeli in Schliern bei Köniz.
Markus Binggeli ist gelernter Goldschmied und heute ein Meister in experimenteller und rekonstruierender Archäologie, insbesondere wenn es um die Verarbeitung von Gold, Bronze, usw. geht. Als Spezialist in ur- und frühgeschichtlicher Metallurgie stellt er Gebrauchs- und Alltagsgegenstände bis hin zu wertvollen Kult- und Schmuckobjekten her.
Markus Binggeli wird uns einen Überblick über sein Schaffen mit diversen Techniken geben, welche er sich erarbeitet hat. Als Schwerpunkt wird er uns in eine ausgewählte Herstellungstechnik einführen, bei der wir vertieft die Entstehung miterleben können.

Bericht von Daniel Chiquet

       

Treffpunkt: 14:00 Uhr bei der Werkstatt, Gaselstrasse 20, Schliern b. Köniz

Anmeldung: Bis spätestens 16. November 2025 an daniel.chiquet[at]schmuck-kunst.ch

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

 

https://www.derbund.ch/archaeologie-wie-markus-binggeli-eine-neue-bronzehand-giesst-833277729172


Am Samstag 25. Oktober 2025, 12:00 Uhr

besuchen wir die Ausstellung „Mongolei - Eine Reise durch die Zeit" im Museum Rietberg in Zürich

In der Ausstellung werden neueste, spektakuläre Forschungsergebnisse aus der Archäologie und über 200 Leihgaben aus den grossen Museen der Mongolei präsentiert, von denen viele zum ersten Mal überhaupt im Ausland zu sehen sind. Die Besuchenden sind eingeladen, in die bunte, lebendige Kultur der grossen Stadtsiedlungen einzutauchen, die zwischen dem 2. und 14. Jahrhundert in der mongolischen Steppe errichtet wurden. Die traditionelle Lebensart der Mongolen verband sich hier mit der Lebensweise von Händlern und Handwerkern aus ganz Eurasien.
Kostbare Stoffe, Schriften in über 12 Sprachen, Tempel und Ritualstätten erzählen von lebhaften Handelsbeziehungen, kulturellem Austausch und religiöser Vielfalt. Die nordasiatischen Steppen wurden damit zum Drehpunkt eines frühen Kulturraumes zwischen Europa und Ostasien.

Treffpunkt: 11:45 Uhr im Foyer des Museums

Die Kosten für die Eintritte und die Führung werden vom Verein übernommen. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Allgemeines: Individuelle Anreise nach Zürich

- Basel SBB ab 09:35 Uhr - Zürich HB an 10:52 Uhr

- Basel SBB ab 10:06 Uhr - Zürich HB an 11:00 Uhr

Ab Zürich HB (Bahnhofstrasse) mit der Tram Nr. 7 bis Museum Rietberg. Anschliessend noch ca. 5 Minuten Fussweg.

Mit dem City Ticket ist die Tramfahrt inbegriffen. Bei Bedarf ist ein Treffen in der Bahnhofshalle möglich.

Kontakt: Am Tag der Exkursion - Felicitas Ruch 061 841 27 46

Anmeldung: Bis spätestens 16. Oktober 2025 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch


Am Samstag, 18.10.2025 um 10 Uhr

besichtigen wir im Konservierungslabor der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt, Petersgraben 11, 4051 Basel die Deponierung aus der Fundstelle Basel-Gasfabrik.
Während der Grabungskampagne von 2009 kam im Bereich von zwei Siedlungsgruben ein aussergewöhnliches Fundensemble zum Vorschein: Übereinandergestapelte bemalte Keramikgefässe überlagerten weitere Objekte aus Eisen und Buntmetall. Der gesamte «Hortfund» wurde als Block geborgen. Am 5. März 2011 konnten wir von Tatort Vergangenheit diese Deponierung ein erstes Mal besichtigen.
Im Konservierungslabor werden nun die noch nicht geborgenen Objekte der Deponierung Stück für Stück vom umgebenden Erdreich befreit und konserviert. Wir erhalten wiederum die Chance eines Einblicks, wie vorgegangen wird und was dabei zum Vorschein kommt.
Was kann zudem heute zur Bedeutung des Fundensembles in dieser Siedlung, zum Handlungsrahmen der absichtlichen Deponierung, zu kulturellen Einflüssen und Handelsbeziehungen, zur zeitlichen Niederlegung ausgesagt werden (was nicht oder noch nicht)?

Die Archäologen Norbert Spichtig und Johnny Wimmer sowie die Konservatorin Kati Bott freuen sich, den Mitgliedern von Tatort Vergangenheit den aktuellen Stand der Deponierung zu zeigen.
Der Teilnehmerkreis ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten auf 15 Personen begrenzt.

Um Voranmeldung bis zum 5.10.2025 an Daniela Hager (hagerd1[at]bluewin.ch, Mobile 079 703 42 02) wird gebeten.

Ich hoffe, dass dieser Anlass auf euer Interesse stossen wird. (Einladung als pdf)

Eine Bibliografie zur Fundstelle Basel-Gasfabrik ist zu finden unter: https://www.basel-gasfabrik.ch/bibliographie/2020-2025/


Am Samstag, 13. September 2025

besuchen wir den Gletschergarten in Luzern mit einer Führung zum Thema "Eiszeit und Klimawandel" und das Bourbaki-Panorama.

Der Gletschergarten ist geologische Urkraft, touristisches Unikum und wie es der Name sagt, vor allem auch ein Garten. Darin finden sich vielfältigste Spuren der Erdgeschichte und der Eiszeiten, aber auch Spu-ren der jüngsten Geschichte, die durch das Wirken des Menschen geprägt sind. Auf der Führung durch die sich stets wandelnden Zeiten erfahren wir spannende Geschichten und erhalten Wissen zu verschiedenen Aspekten der jüngeren Erdgeschichte und zu den Eiszeiten. Insbesondere der letzte grosse Vorstoss der Gletscher hat in Luzern Spuren hinterlassen. Spuren, die uns einiges über die Verhältnisse vor ca. 16'000 Jahren verraten. Vor 20 Mio. Jahren lag Luzern an einem Meer - bei subtropischem Klima. Versteinerun-gen zeugen davon und geben einen Eindruck vom Leben sowie von tektonischen und geomorphologischen Prozessen dieser Zeit.

Treffpunkt: 10.45 Uhr vor dem Löwendenkmal in Luzern
Um 11:00 Uhr beginnt die Führung im Gletschergarten Luzern, welche ca. 1 Stunde dauert. Im Anschluss können wir noch ca. 1 Stunde den Gletschergarten auf eigene Faust erkunden.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen (fakultativ) besuchen wir um ca. 14:30 Uhr das Bourbaki-Panorama (ohne Führung).

(Anmeldung: Bei René bis spätestens 11. August 2025 unter info[at]tatort-vergangenheit.ch Zwecks Reservation bitte ich um Bekanntgabe, wer zum Mittagessen kommt.)
Die Exkursion wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt. Die Kosten für die Eintritte und die Führung werden vom Verein übernommen.


Am Freitag, 15. August 2025

lädt uns die Archäologie Baselland zu einem ganz besonderen Leckerbissen ein. Wir erhalten, im Vorfeld zum Tag der offenen Baustelle vom 16. August 2025, einen exklusiven Einblick in die laufende Sanierung auf der Neu Schauenburg durch Christoph Reding. Im Anschluss entführt uns Andreas Fischer zur Alt Schauenburg und zum gallorömischen Tempel auf der Schauenburgfluh. Den Abschluss bildet bei schönem Wetter ein gemütliches „Bröötle" im Felsenheim (fakultativ).

Treffpunkt: 15:45 Uhr, Bahnhof Frenkendorf (es gibt einen Shuttledienst bis zur Ruine Neu Schauenburg und retour)
Ausrüstung: Gutes Schuhwerk, Wanderstöcke, etwas zum „Bröötle" für diejenigen, welche Lust auf ein gemütliches Zusammensein haben
Allgemeines: Die Führung dauert bis ca. 18:30 Uhr. Die Weg-Strecke für die gesamte Führung beträgt rund 3,5 Kilometer und es müssen 130 Höhenmeter überwunden werden. Geschätzte Wanderzeit ca. 1 Stunde.
Wer nur die Neu Schauenburg (Wegstrecke ca. 600 m) besichtigen möchte, kann gerne bis zum Ende der vollständigen Führung beim Grillplatz verweilen. Ab dann steht der Shuttle-Dienst zum Bahnhof Frenkendorf wieder zur Verfügung.

(Anmeldung: Bei René bis spätestens 11. August 2025 unter info[at]tatort-vergangenheit.ch / Bitte bekanntgeben, ob die gesamte Führung mitgemacht wird.)

Die Exkursion wird bei Minimum 8 Teilnehmenden durchgeführt.


AUSGEBUCHT!

Auch im Jahr 2025 steht ein zweitägiger Ausflug auf dem Programm. Nach den Reisen 2018 ins Nördlinger Ries und 2022 nach Ulm/Heuneburg möchten wir nochmals in diese Gegend, dieses Mal auf Vorschlag von Regula Iselin auf die Schwäbische Alb.

Datum: Freitag-Samstag, 13./14. Juni 2025

Das Programm:

Freitag:

Basel ab 07:15 Uhr mit Bus, Ankunft Tübingen vor dem Mittag. Nach dem Mittagessen gibt es eine Führung im Museum Alte Kulturen im Schloss Hohentübingen. Die Sammlung enthält neben 40 000 Jahre alten figürlichen Kunstwerken auch die ältesten Musikinstrumente. Anschliessend spazieren wir durch den botanischen Garten zur Universität und erhalten dort eine Führung durch die weltberühmte Paläontologische Sammlung. Hotelbezug und Nachtessen.

Samstag:

Nach dem Frühstück Fahrt nach Blaubeuren für eine Führung im URMU. Das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren ist das zentrale Schwerpunktmuseum für altsteinzeitliche Kunst und Musik in Baden-Württemberg. Mittagessen und Weiterfahrt zur Höhle Hohle Fels, wo die berühmte Venus gefunden wurde. Auf einer Führung erfahren wir mehr über diese Höhle.

Anschliessend Rückfahrt nach Basel, wo wir so um 20 Uhr wieder eintreffen werden.

Kosten Verein:
Der Verein übernimmt die Kosten für die Führungen und einen Teil des Busses.

Persönliche Kosten:
Hotel: Preis EZ 120.00 Euro inkl. Frühstück, Preis DZ 140.00 inkl. Frühstück
Essen: Zwei Mittagessen und ein Abendessen können direkt bezahlt werden (bitte genügend Euros mitnehmen)

Busfahrt: EUR 70.- (wird auf der Reise bar eingezogen)

Teilnehmerzahl: Max. 16 Personen/min. 10

AUSGEBUCHT!

Der Grund für die frühe Anmeldefrist ist der Bus. Juni ist ein beliebter Reise-, Hochzeitsmonat. Bei den Busunternehmen kann nicht reserviert werden, d.h. nachdem eine Buchung erfolgt ist, entfallen bei einer Annullation 70% der Kosten, was in unserem Falle ca. 1300 Euro betragen würde.
D.h. aber auch, dass je später die Buchung erfolgt, desto grösser das Risiko ist, keinen Bus zu haben. Für uns heisst das, wir können erst buchen, wenn wir 10 Anmeldungen haben.

Deshalb bitte ich um schriftliche Anmeldung an Felicitas Ruch, Spycherweg 7, 4464 Maisprach oder E-Mail an felicitas.ruch[at]bluewin.ch bis 31. Januar 2025.


Am Samstag, 24. Mai 2025

reisen wir für eine sehr interessante Sonderausstellung ins Musée Jurassien d'Art et d'Histoire nach Delémont.

Thema der Ausstellung: Die Bibel von Moutier-Grandval
EINE KULTURELLE UND HISTORISCHE REISE QUER DURCH EUROPA - VOM MITTELALTER BIS HEUTE

Die in der British Library in London aufbewahrte Bibel von Moutier-Grandval gilt weltweit als eines der schönsten Manuskripte, das von einer reichen kulturellen und spirituellen Tradition zeugt.
Spätestens seit dem 19. Jahrhundert begeistert ihre Geschichte und ihre prächtigen Buchmalereien die Fachwelt. Das von rund zwanzig schreibenden Mönchen im 9. Jahrhundert abgeschriebene und mit prächtigen Buchmalereien verzierte Meisterwerk des Mittelalters hat die Jahrhunderte überdauert - und auf seiner stets abenteuerlichen Reise, die teilweise gefährlich und geheim war, Grenzen überschritten.
Die Ausstellung des Manuskripts bietet auch die Gelegenheit, andere bedeutende Objekte zu bewundern, unter anderem karolingische Manuskripte, die von mehreren Schweizer Institutionen ausgeliehen wurden.


Datum: Samstag, 24. Mai 2025; Zeit: 11:00 Uhr, Beginn Führung (deutsch)
Treffpunkt: kurz vorher im Museum oder am Bahnhof nach Ankunft des Zuges aus Basel.
Teilnehmerzahl: Max. 15
Der Besuch kann aus Konservierungsgründen nur in Kleingruppen während einer bestimmten Dauer stattfinden.
Anreise individuell.

AUSGEBUCHT!

Mit dem Zug (Wegen Bauarbeiten gibt es leider keine Direktzüge ab Basel):
Basel SBB ab 09:17, S3 Gleis 18, Aesch an 09:33, umsteigen auf Ersatzbus
Aesch ab 09:37, EV2 Kante C, Laufen an 09:56, umsteigen auf Zug (alternativ für Autofahrer P+Rail Bahnhof Laufen)
Laufen ab 10:06, S3 Gleis 1, Delémont an 10:19.
Vom Bahnhof Delémont zum Musée Jurassien d'Art et d'Histoire (MJAH), 52, rue du 23-Juin, sind es 10 Min. zu Fuss.

Mit dem Auto:
Kostenlose Parkplätze auf dem «Gros Pré», 5 Min. zu Fuss vom Museum entfernt. Parkplätze mit Parkuhr gegenüber dem Museum.
Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch, Tel. 061 841 27 46, oder an felicitas.ruch[at]bluewin.ch bis 15.5.2025.


Am Sonntag 6. April 2025, 13 Uhr

treffen wir uns im Blankenhorn-Palais, Wilhelmstraße 7, 79379 Müllheim im Markgräflerland

Das mehrstöckige Markgräfler Museum in Müllheim ist bei uns noch wenig bekannt. Für Mitglieder von «Tatort Vergangenheit» mögen insbesondere die Ausstellungen zur Archäologie und Geologie, die seit Frühjahr 2023 neu eröffnet sind, von Interesse sein. In den Räumen im Erdgeschoss werden ausgewählte Exponate aus Fundstellen der Region gezeigt - aus der Ur- und Frühgeschichte über die Römerzeit bis ins Mittelalter. Zur Geologie gehören nebst Gesteinsproben aus dem Oberrheingebiet und Schwarzwald der vielfarbig gebänderte Jaspis, welcher häufig als qualitätvolles Rohmaterial für lithische Artefakte verwendet wurde - so zum Beispiel von Menschen, die sich zu paläolithischer Zeit in der Gemarkung Feldberg «Steinacker» aufhielten. Dort wurden in den Jahren 2018-2020 Ausgrabungen durchgeführt und einige von deren Hinterlassenschaften gehoben. Ausgewählte Funde sind im Markgräfler Museum ausgestellt.

Zu sehen sind aus jüngeren Epochen etwa hallstattzeitliche Urnen und Grabbeigaben aus dem Gräberfeld von Dattingen, ein spätbronzezeitliches «Mondhorn» aus Müllheim selber, Römisches wie Gebrauchsgegenstände von einem römischen Gutshof (lat. Villa urbana/rustica), Frühmittelalterliches, wie Perlenketten, und sorgfältig Erlesenes mehr.
Zu den an sich stummen Objekten im Markgräfler Museum lassen sich interessante Geschichten erzählen. Wir können einige davon von Herrn Tom Sichler erfahren, der uns durch die Räume führen wird. Er ist im Master-Studium der Provinzialrömischen Archäologie an der Universität Freiburg in Breisgau.

Im Anschluss kann, wer mag, an folgendem Programm mitmachen (oder den Nachmittag selber gestalten):

- Im Markgräfler Museum sind die oberen Geschosse (zu Kunst& Wohnkultur oder zur Regionalgeschichte) und der Historischer Weinkeller ebenfalls sehr sehenswert.

- Es gibt einen gut beschriebenen «Mühlenweg», mit Schautafeln und mit einer App. Er beginnt bei der Frick-Mühle, Gerbergasse 74-76, 79379 Müllheim. An unserem Sonntag wird dort auch Mehl gemahlen (15-17 Uhr).

Ab 17 Uhr treffen wir uns zu der Vesper im Café-Restaurant «Altes Spital», Hauptstrasse 78.

(Um Anmeldung bis Ende März (beschränkte Teilnehmerzahl) wird gebeten an Daniela Hager: hagerd1[at]bluewin.ch oder Tel. 061 262 03 87 / 079 703 42 02)

Transportmöglichkeiten: Individuell oder mit Zug bis Bahnhof Müllheim und mit Bus bis Stadtmitte Müllheim


Am Donnerstag, 13. März 2025

besuchen wir zusammen das Dreiländermuseum in Lörrach.

Die Sonderausstellung „Umbrüche - 1525/2025" befasst sich mit der spannenden Zeit der Täuferbewegung und des Bauernkriegs.

Wie 1525 haben auch heute, 500 Jahre später, viele Menschen das Gefühl, in einer Zeit großer Umbrüche zu leben. Der Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit um 1500 war ein Einschnitt in allen Lebensbereichen. In Europa wich die alte, jahrhundertelang unerschütterliche, vermeintlich göttliche Herrschaftsordnung allmählich einem neuen, auf den Menschen und seine Rechte ausgerichteten Weltbild. Der Bauernkrieg als bislang größter Volksaufstand für die Freiheit in deutschen Territorien und die reformatorische, gewaltfreie Täuferbewegung sind eindrucksvolle Beispiele dafür. Sie sind Ergebnisse einer Zeit im Wandel, voller Um-, Ab- und Aufbrüche.
Mit dem Blick auf den Bauernkrieg am Oberrhein und das entstehende Täufertum in der Dreiländerregion vor 500 Jahren will die große Sonderausstellung im Dreiländermuseum für die Besonderheiten von Umbruchzeiten sensibilisieren.

Unsere Führung beginnt um 14.30 Uhr.

Wir treffen uns um 14.20 Uhr beim Eintrittsschalter. Der Verein übernimmt die Eintritte - Museumspässe bitte nicht vergessen.

(Anmeldungen bis Montag, 10. März an mkrieg[at]datacomm.ch oder Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden)

Der Zug S6 Richtung Zell im Wiesental fährt in Basel um 13.34 und kommt in Lörrach Museum/Burghof um 13.56 an.


Am Mittwoch, 22. Januar 2025, 17 Uhr
erhalten wir die Gelegenheit, eine Notgrabung in Augusta Raurica zu besichtigen.

Im Vorfeld einer grossen Überbauung in Kaiseraugst führt die Kantonsarchäologie Aargau eine mehrmonatige Rettungsgrabung durch. Das Bauareal in der «Schürmatt» liegt inmitten der Unterstadt der römischen Koloniestadt Augusta Raurica und der Vorstadt des spätantiken Kastells Kaiseraugst.

Wir treffen uns kurz vor 17:00 Uhr beim Grabungsort vor dem grossen Zelt an der Friedhofstrasse 29, Kaiseraugst.

Direkt an der Grabungsstelle hat es keine Parkplätze, deshalb SBB P+Rail Kaiseraugst oder das Löwenparking Kaiseraugst, benutzen. Von da sind es knapp 10 Minuten zu Fuss.
Nicht vergessen: Warm anziehen!

(Anmeldung bis 16. Januar 2025 an Felicitas Ruch, Tel. 061 841 27 46 oder an felicitas.ruch[at]bluewin.ch )


Am Mittwoch, 4. Dezember 2024
besuchen wir im Museum Kleines Klingental die Ausstellung Geborgen aus dem Untergrund - Archäologische Funde aus dem Zentrum Basels

Bei unserem Rundgang durch das Wettsteinquartier im Juni 2023 haben wir viel gelernt über die Geschichte Kleinbasels. Auf dieser Führung erfahren wir mehr über die Geschichte des mittelalterlichen Basels und sehen spektakuläre Funde aus zwei Jahrtausenden.

Zeit: 17:00 Uhr
Wir treffen uns kurz vorher im Museum, Unterer Rheinweg 26, Basel


(Anmeldung bis 29.11.2024 an Felicitas Ruch, Tel. 061 841 27 46 oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch )


Am Donnerstag, 17. Oktober

besuchen wir Freiburg im Breisgau.

Um 13.30 Uhr erhalten wir eine Führung im Archäologischen Museum Colombischlössle durch die neue Ausstellung "Himmel und Erde - Frühmittelalterliche Schätze für die Ewigkeit".

Himmel, Hölle oder Paradies? Die Frage, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wie es aussieht, beschäftigt die Menschen seit jeher. Welche Vorstellungen es in der Glaubenswelt des Frühmittelalters gab und wie damals mit Verstorbenen umgegangen wurde, zeigen inszenierte Rituale und kostbare Grabbeigaben in der neuen Schatzkammer des Colombischlössles.

Auch in der Dauerausstellung gibt es einige interessante frühmittelalterliche Fundstücke zu sehen.

Die Führung durch Dr. Silvia Sprenger wird eine Stunde dauern.

Dann haben wir etwa eine Stunde Pause für Kaffee oder eine individuelle Besichtigung des Münsters.

Um 15.30 Uhr werden wir in der Münsterbauhütte erwartet. Frau Dr. Ruth Hötzel wird uns über die Arbeit der Münsterbauhütte früher und heute berichten.

Wozu gibt es eine Münsterbauhütte? Welches Werkzeug verwendeten die Steinmetze im Mittelalter? Wie wird in der heutigen Werkstatt gearbeitet? Im Rahmen der Führung durch die Münsterbauhütte können Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen: Im Bauhüttenmuseum bestaunen Besucher/-innen Wasserspeier, Skulpturen und Kreuzblumen aus nächster Nähe und erfahren, vor welchen Herausforderungen die Münsterbaumeister/-innen früher und auch heute stehen. In der Werkstatt kann man einen Blick auf die Arbeitsplätze der Steinmetze/-innen werfen, wo Münstersteine neu geschlagen werden.

Die Führung wird etwa eineinhalb Stunden dauern.

Wir treffen uns um 13.20 Uhr bei der Kasse des Colombischlössles. Schluss der Veranstaltung um etwa 17.00 Uhr.

(Anmeldung bis 10. Oktober an Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden oder mkrieg[at]datacomm.ch)


Am Freitag, 13. September 2024

laden wir zu einer archäologischen Wanderung zu drei bedeutenden Fundorten oberhalb von Fülliinsdorf ein (Oberholz, Büechlihau und Altenberg).

Diese spannende Wanderung wird von Andreas Fischer, Leiter Archiv und Öffentlichkeitsarbeit der Archäologie Baselland, organisiert und durchgeführt.

Der Hügelrücken zwischen Füllinsdorf, Giebenach und Arisdorf beherbergt drei äusserst wichtige Fundstellen für das Verständnis der regionalen Vergangenheit. Im Oberholz wurde kürzlich ein mittelpaläolithischer Faustkeil entdeckt.

 

Im Abhang gegen Augst, in der Flur Büechlihau, kam vor rund 13 Jahren der berühmte Keltenschatz mit seinen 355 Silbermünzen zum Vorschein (https://www.archaeologie.bl.ch/entdecken/fundstelle/92/das-liebe-geld/) und auf dem Altenberg befindet sich eine der frühesten Adelsburgen des Baselbiets.

 

Auf der rund zweistündigen, mittelschweren Wanderung unter der Leitung von Andreas Fischer erhalten wir vor Ort ausführliche Informationen und können uns Originalfunde anschauen. Wandertüchtigkeit wird vorausgesetzt.

Wer Lust hat, ist eingeladen, bei schönem Wetter ein Picknick mitzunehmen. Bei der Burg Altenberg hat es eine schöne Grillstelle und wir lassen dort den Abend gemütlich bei Speis und Trank aus dem Rucksack ausklingen.

Treffpunkt: 17:15 Uhr beim Parkplatz "Rankhof" an der Arisdörferstrasse

https://maps.app.goo.gl/Eg63nNxbtkdnkWKj8

Die nächste ÖV Haltestelle ist Füllinsdorf, Obere Hofackerstrasse (Buslinie 75). Der Fussweg beträgt rund 700 m bzw. ca. 15 Minuten.

Zusatzinformation

Wem die Wanderung zusammen mit einer Anreise zu Fuss zu viel ist, soll dies bitte in der Anmeldung vermerken. Wir bieten einen Shuttle von der Bushaltestelle Obere Hofackerstrasse zum Treffpunkt an (und natürlich auch wieder zurück).

Wir freuen uns auf möglichst viele Anmeldungen bis zum 31. August 2024 an info[at]tatort-vergangenheit.ch.


Wie an unserer Jahresversammlung angekündigt, und betr. Wochentag besprochen, führt uns die nächste ganztägige Exkursion
am Montag, 19. August 2024
auf die Insel Reichenau, DE, welche dieses Jahr Jubiläum feiert. Vor 1300 Jahren gründete Wanderbischof Pirmin das Kloster.

Nach Ankunft werden wir auf der Führung «Das geht auf keine Kuhhaut» zuerst die Kirche St. Georg besuchen. Sie ist berühmt für ihre monumentalen Wandmalereien aus dem 10. Jahrhundert. Auf einer Fahrt im gruppeneigenen Bus an den Aussichtspunkt Hochwart erhalten wir einen Überblick über die Insel.
Anschliessend an das Mittagessen werden wir das «Münster St. Maria und Markus» besichtigen. Besonders sehenswert sind der gotische Chor, der schiffsförmige Dachstuhl und die spektakuläre Schatzkammer.
Danach wird uns Dorothee Rippmann eine Einführung zu den «Klostergärten» geben, die wir in der restlichen Zeit bis zur Rückfahrt auf eigene Faust erkunden können. Die Reichenau hat wie kaum ein anderes Kloster in Europa eine faszinierende Gartentradition. Wie stellten sich Menschen in der Karolingerzeit einen Garten vor? Dazu geben zwei Quellen aus dem 9. Jahrhundert Auskunft: Der St. Galler Klosterplan, ein Werk von Mönchen der Reichenau und ein Gedicht des Prinzenerziehers Walahfrid Strabo, Mönch und Abt des Klosters Reichenau.

PROGRAMM - Montag, 19. August 2024

07:00 Uhr Abfahrt Basel SBB, Busparkplatz Meret Oppenheim-Strasse mit Bus von Schwarb Reisen by Kaufmann's, Möhlin
07:20 Uhr Abfahrt Rheinfelden, Park + Pool 2, FC Rheinfelden Schiffacker (Kostenloser Parkplatz für max. 24 Std.)
09:30 Uhr Ankunft auf der Insel
10:00 Uhr Führung «Das geht auf keine Kuhhaut» in der Kirche St. Georg,

anschliessend Fahrt über die Insel

12:00 Uhr Mittagessen im Restaurant «mein inselglück» (Menu-Vorauswahl)
14:00 Uhr Führung «Münster St. Maria und Markus mit Schatzkammer»
15:30 Uhr Einführung zu den «Klostergärten», danach individuelle Besichtigung
17:30 Uhr Rückfahrt nach Rheinfelden/Basel

Die Exkursion findet bei einer Beteiligung von mindestens 12 Personen statt. (Teilnahme wird nach der Anmeldefrist bestätigt)
Tatort Vergangenheit übernimmt die Kosten für die Führungen sowie einen Anteil an den Bus.
Persönliche Kosten: Anteil Bus CHF 40.- (wird auf der Fahrt eingezogen) sowie Verpflegung.

(Anmeldung mit Einsteigeort bis Montag 26. Juli 2024 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Am Donnerstag, 20. Juni 2024

haben wir die Gelegenheit, die aktuelle Grabung in Augusta Raurica an der Sichelenstrasse zu besichtigen.

Ausgelöst durch ein Neubauprojekt findet bis Ende 2024 eine Ausgrabung in der Oberstadt von Augusta Raurica statt. Der Ausgrabungsbereich liegt im «Wildental», situiert zwischen den Plateaus der Oberstadt sowie des Tempels «Sichelen 1».

Wir treffen uns kurz vor 17:00 Uhr beim Grabungsort an der Kreuzung Sichelenstrasse / Wildenthalstrasse in Augst.

Direkt an der Grabungsstelle hat es keine Parkplätze, deshalb bitte den Museumsparkplatz P1, Augusta Raurica, benutzen. Von da sind es knapp 10 Minuten zu Fuss.

(Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch, Tel. 061 841 27 46 oder an felicitas.ruch[at]bluewin.ch bis Sonntag, 16. Juni 2024)


Wie an der Jahresversammlung bereits angekündigt, werden wir anstelle der abgesagten Exkursion nach Frankreich die Ausstellung

„Mehr als Gold. Glanz und Weltbild im indigenen Kolumbien"

im Rietberg-Museum in Zürich besuchen. Diese Ausstellung wurde von Museen in den USA und Südamerika konzipiert; das Rietberg-Museum konnte sie als einziges Museum in Europa übernehmen.

Wir treffen uns am
Samstag, 25. Mai, um 13:45
im Foyer des Museums; bitte zeitig kommen, um allfälliges Gepäck noch in den Garderobekästchen versorgen zu können. Die 1-stündige Führung beginnt um 14:00.

Wer teilnehmen möchte, ist gebeten, sich bis Mittwoch 22.5. anzumelden bei juerg.tauber[at]magnet.ch oder unter 061 973 06 06. Bitte allfälligen ICOM-Ausweis (freier Eintritt) oder Schweizer Museumspass (inklusive «Raiffeisen Member Plus» und «Swiss Travel Pass»; 50% Ermässigung) angeben.

Wir hoffen auf ein reges Interesse.


Die Exkursion nach Frankreich (u.a. Arc-et-Senans und Salins les Bains) vom 25./26. Mai 2024 musste leider wegen mangelndem Interesse abgesagt werden.


Am Samstag, 27. April 2024

besuchen wir das Bernische Historische Museum. Wir erhalten eine Führung durch die neue Ausstellung „Und dann kam Bronze!":

"Die Erfindung der Bronze vor fünftausend Jahren ist ein bahnbrechender technologischer Sprung, der das menschliche Leben revolutioniert. Ein weiträumiger Fernhandel entwickelt sich, der Vorderasien, Ägypten und Europa im Begehren nach Rohstoffen in bisher unbekanntem Ausmass wirtschaftlich und kulturell miteinander vernetzt. Eine globale Bronzezeitwelt entsteht. Sie bringt jedoch nicht nur kulturellen Fortschritt. Das neue Metall leistet auch der dauerhaften Etablierung von Reichtum, Herrschaft und Krieg Vorschub."

Ein spezielles Exponat erwartet uns in der Ausstellung: die geheimnisvolle Brozehand!

Die Anreise erfolgt individuell. Wir treffen uns um 10.48 im Eingangsbereich des Museums. Die Kosten für Eintritt und Führung übernimmt der Verein. Die Platzzahl ist beschränkt.

Ich bitte um Anmeldung bis Mittwoch, 24. April an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden

mögliche Zugsverbindungen:
Basel ab 09.28
Bern an 10.26

Liestal ab 09.27
Olten an 09.48
Olten ab 09.56
Bern an 10.24

Wer mit Tram (Nr. 6/7/8) oder Bus (Nr. 19 Richtung Elfenau) weiterreist, steigt an der Station Helvetiaplatz aus. Zu Fuss ist mit etwa 25 Minuten zu rechnen.


Bitte vormerken: Die Mitgliederversammlung 2024 findet am 5. April statt.


Am Donnerstag, 29. Februar 2024

besuchen wir die Ausstellung "IBERER" im Antikenmuseum Basel. (Dieser Anlass ist leider bereits AUSGEBUCHT!)

« Die in Kooperation mit dem Museu d'Arqueologia de Catalunya konzipierte Sonderschau widmet sich der Kultur und Kunst der Iberer. Diese Zivilisation umfasste eine Gruppe von Völkern, die sich zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert v. Chr. im östlichen Teil der iberischen Halbinsel erstreckte. Rund 260 Exponate illustrieren die Vielfalt dieser eisenzeitlichen Kultur. »

Die Führung beginnt um 17:00 Uhr. Wir treffen uns kurz vorher im Foyer am St. Alban-Graben 5.
Der Eintritt ist ab 17 Uhr gratis, die Kosten für die Führung werden vom Verein übernommen.

(Anmeldung bis 23. Februar 2024 bitte direkt an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen beschränkt.


Am Samstag, 20. Januar 2024

dürfen wir uns auf einen Besuch im neuen Sammlungszentrum Augusta Raurica freuen.
Jakob Baerlocher, Leiter Ausgrabungen Kaiseraugst, wird uns im ersten Teil ausgewählte Werksteine aus dem Steinlager im Sammlungszentrum vorstellen.
Im zweiten Teil wird er uns das neue Sammlungszentrum zeigen.
Dauer: ca. 1.5 Std.
Die Führung beginnt um 14:00 Uhr.
Treffpunkt: Kurz vorher beim Haupteingang des Sammlungszentrums, Schwarzackerstrasse 2, 4302 Augst.
Anreise:
- ÖV: Bus Nr. 72 ab Kaiseraugst bis Liebrüti. Von dort in 10 Min. zu Fuss zur Schwarzackerstrasse 2.
- Auto: Parkplätze direkt vor dem Sammlungszentrum stehen zur Verfügung.

(Anmeldung bis Freitag, 12. Januar 2024 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)

Die Teilnehmerzahl ist auf 18 Personen beschränkt.


Am 12. Dezember 2023

werden wir von Reto Marti und von der Chefrestauratorin Silvia Kalabis im Konservierungslabor erwartet. Sie werden uns einige Müsterchen aus der restauratorisch-konservatorischen Arbeit der Archäologie Baselland präsentieren und uns erklären, welche Herausforderungen auch die Lagerung von Fundobjekten mit sich bringt.

Wir treffen uns um 16.30 Uhr beim Konservierungslabor an der Frenkendörferstrasse 15a in Liestal. Es liegt etwa 7 Minuten zu Fuss von der Bushaltestelle Radacker oder etwa 10 Minuten vom Bahnhof Frenkendorf/Füllinsdorf entfernt.

(Anmeldungen bis zum Donnerstag, 7. Dezember 2023 an Martin Krieg, Roberstenstrasse 18, 4310 Rheinfelden oder an info[at]tatort-vergangenheit.ch )


Am Donnerstag, 21. September 2023 (abgesagt wegen zu wenigen Anmeldungen)

Steht eine Exkursion ins spätantike und mittelalterliche ZÜRICH auf dem Programm.
Beginn der Führung (Dauer ca. 1,5 bis 2 Stunden) durch den Leiter der Stadtarchäologie, Herrn Stephan Wyss, um 17.00 auf dem Lindenhof.
Treffpunkt kurz vor 17.00 auf dem Lindenhof oder bei Anreise mit dem Zug um 16:30 Uhr am Treffpunkt HB, anschliessend gemeinsamer Spaziergang zum Lindenhof, ca. 10 Minuten.
Empfohlene Verbindung: Abfahrt Basel SBB 15:11, Gleis 4, IR 36. Ankunft Zürich HB 16:24, Gleis 17.

(Anmeldung bis 12. September 2023 bitte direkt an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Am Sonntag, 17. September 2023

führt uns ein ganztägiger Ausflug ins Surses (GR) - einerseits zu einem Kampfplatz zwischen Römern und lokalen Kämpfern (am südlichen Eingang der Crap-Ses-Schlucht zwischen Savognin und Tiefencastel) und andererseits zur Klosterkirche von Mistail.

Die Exkursion findet während der Prospektionskampagne des Kampfplatzes statt, so dass Teilnehmende live dabei sein können, wenn Fundobjekte aus dem Boden kommen. Um zur Fundstelle zu gelangen, muss ein kurzer Steilhang erwandert werden, weshalb Trittsicherheit und eine gewisse Grundkondition Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Exkursion sind.

Als Abfahrtszeit ist 08.00 Uhr vorgesehen - die Rückkehr spätestens um 19.30 Uhr. Für die Fahrt wird ein Car gemietet, in den Teilnehmende zusteigen können (in Basel, Brugg und eventuell einem Ort dazwischen).
Picknick vor Ort (bitte selber mitbringen).
Tatort Vergangenheit wird einen Kostenbeitrag leisten.
Das Organisatorische für diesen Ausflug übernimmt die Gesellschaft Pro Vindonissa (GPV). Eingeladen sind vier Vereine (GPV, Basler und Zürcher Zirkel, und wir von Tatort Vergangenheit).

Für eine Anmeldung bis zum 30. Juni 2023 und für Fragen steht Daniela Hager gerne zur Verfügung (Tel. 079 703 42 02 oder hagerd1[at]bluewin.ch). Am Ausflug wird Theo Grob teilnehmen und alsTatort-Mitglied Ansprechperson sein können (Tel. 079 664 26 02).


Am Donnerstag, 15. Juni 2023

erhalten wir eine Führung durch das Basler Wettsteinquartier.
Der Ausbau des Fernwärmenetzes im Kleinbasel (Wettstein-Quartier) wird von der Archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt begleitet und erlaubt Einblicke in die Vergangenheit des Quartiers. Bestattungen aus dem Frühmittelalter (ca. 6. bis 8. Jh. n. Chr.) erzählen vom Leben und Sterben in einer wenig bekannten Epoche.
Diese Ausgrabungen erlauben neue und faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. Bei einem Rundgang durch das Quartier erfahren wir mehr über die bewegte Geschichte Kleinbasels seit der Bronzezeit und hören Neues zu den aktuellen Ausgrabungen.
Frau Bargetzi von der Archäologischen Bodenforschung weist darauf hin, dass es sich bei der Ausgrabung um eine Werkleitungsgrabung handelt, die sich stetig mit dem Bau der Leitungen weiterbewegt, und dass deshalb zum Zeitpunkt der Führung vermutlich keine oder kaum archäologische Reste zu sehen sein werden. Bei der Führung werden vorwiegend ausgedruckte Grabungsbilder und historische Fotografien gezeigt. Wir begeben uns zu Fuss an die verschiedenen Fundorte.

Die Führung beginnt um 17:00 Uhr. Wir treffen uns kurz vorher vor dem Eingang der Theodorskirche am Wettsteinplatz.
Die Kosten für die Führung werden vom Verein übernommen.

(Anmeldung bis 7. Juni 2023 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Im Palais de Rumine in Lausanne findet zurzeit eine Ausstellung über die "Toten von Le Mormont" statt - Sacré Mormont - welche wir

am Samstag, 3. Juni 2023 

besuchen werden. Die 2006 entdeckte keltische, archäologische Stätte von Le Mormont ist einzigartig in Europa und noch immer sehr geheimnisvoll.  

Die An- und Rückreise erfolgt individuell. 
Empfohlen wird die Reise mit dem Zug mit der folgenden Verbindung ab Basel:  
Basel SBB ab, IC 61: 09:28, Gleis 4
Olten an: 09:54 Gleis 12
Umsteigen (Mitglieder aus dem Baselbiet können in Olten dazusteigen) 
Olten ab, IC 5:10:02, Gleis 3 
Lausanne an: 11:45, Gleis 5

Mittagessen, bitte um Anmeldung um Plätze zu reservieren. 

Treffpunkt 13:45 Uhr im Museum (Place de la Riponne 6, Lausanne) 
Führung in deutscher Sprache um 14:00 Uhr

(Anmeldung bis Freitag, 26. Mai 2023 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)

Link zur Information und Einstimmung: 
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/die-toten-von-mormont


Die Mitgliederversammlung 2023 findet am 21. April um 19.00 Uhr statt.
Die Einladung erfolgt per Post.

Wir freuen uns, dass unsere Umfrage vom 28. November 2022 positiv ausgefallen ist und die Exkursion nach Mannheim zustande kommt.

Am Samstag, 4. Februar 2023

besuchen wir nun die Ausstellung "Die Normannen" in den Reiss-Engelhorn Museen in Mannheim.

Wir reisen mit dem Zug von Basel nach Mannheim. Fahrzeit ~ 2 Stunden. Die An- und Rückreise erfolgt individuell. Es empfiehlt sich, einen Preis zu wählen, in dem das City-Ticket inklusive ist. Ebenso wird empfohlen, etwas zu Trinken mitzunehmen, da die DB manchmal etwas sehr verspätet ist …

08:13 Uhr: Abfahrt Basel SBB, Gleis 5 - späteste Abreise ab Basel!
08:22 Uhr: Abfahrt Basel Bad. Bhf. Gleis 4
10:24 Uhr: Ankunft Mannheim DE, Gleis 2
10:45 Uhr: Treffpunkt vor dem Museum. Vermutlich sehen wir uns aber bereits im Zug.

Da die Ausstellung ziemlich umfangreich ist, wird es zwei Führungen geben.

11:00 Uhr: Führung 1 - Von den Wikingern bis zur Eroberung Englands (Normannen im Norden)
12:15 Uhr: Mittagessen
14:20 Uhr: Führung 2 - Iberische Halbinsel, Sizilien und Naher Osten (Normannen im Süden)

Beide Führungen dauern ca. 1 Std. Wer mit der Normannenausstellung noch nicht genug hat, kann im Museum der Weltkulturen gegenüber noch die Ausstellung "Versunkene Kulturen. Archäologie an Rhein und Neckar" besuchen .

Rückfahrt nach Belieben. Tatort Vergangenheit übernimmt die Kosten für den Eintritt und die Führungen.

(Anmeldung bis am Freitag, 27. Januar 2023 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)

Nun hoffen wir nur noch auf schweizerische Pünktlichkeit bei der Deutschen Bahn!

Organisation: Jürg Tauber und Felicitas Ruch


Am Freitag, 27. Januar 2023

erhalten wir die Gelegenheit zu einem Grabungsbesuch im Ortskern von Reinach

Die Archäologie Baselland führt derzeit in einer Parzelle mitten in Reinach eine weitere Ausgrabung durch. Zum Vorschein kommen Spuren des früh- und hochmittelalterlichen Dorfes (v.a. 10.-12. Jahrhundert). Die Mitglieder des Vereins Tatort Vergangenheit sind herzlich zu einer Grabungsbesichtigung eingeladen:

Treffpunkt: 27. Januar, 16 Uhr vor dem Heimatmuseum Reinach (Kirchgasse 9)

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.


Unser Tipp fürs neue Jahr: die «Museumsbar» mit Archäologe und Numismatiker Markus Peter.

Jackpot im Wald. Der römische Münzschatz von Bubendorf

Dienstag, 10. Januar 2023, 17.30-18.00 Uhr, Bar bis 19.30 Uhr
Museum.BL, Zeughausplatz, 4410 Liestal. Eintritt frei (Konsumation kostenpflichtig).

Einen bedeutenden Fund machte die Archäologie Baselland im Herbst 2021 bei Bubendorf: Der ehrenamtliche Mitarbeiter Daniel Lüdin entdeckte einen römischen Münzschatz mit 1290 Münzen aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. Die Restaurierung und die wissenschaftliche Auswertung dieses Fundes sind noch im Gange, zeigen aber bereits vielversprechende erste Resultate.

Markus Peter gibt an der «Museumsbar» Einblicke in archäologische Prospektion, sachgerechte Bergung, Dokumentation und Restaurierung und in den Münzgebrauch unserer Region in der Zeit Constantins des Grossen.


Am Freitag, 13. Januar 2023

besuchen wir die Ausstellung "Ave Caesar! Römer, Gallier und Germanen am Rhein" im Antikenmuseum Basel.

Die Ausstellung zeigt die Bedeutung des Rheins für die frühe Geschichte unserer Region und ganz Europas. Bereits in der Antike ist dieser Fluss eine wichtige Handelsroute und Verkehrsachse quer über den Kontinent. Die Ausstellung hebt zunächst die epochale Zäsur hervor, die durch Caesars Feldzüge (58-51 v. Chr.) entstand. Thematisiert werden zudem die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Rheingebiet und den Hochkulturen des Mittelmeerraumes vor Caesars Zeit. Der Fluss dient dabei als roter Faden, um spannende Aspekte der Kontakte zwischen dem aufstrebenden Imperium Roms und den ansässigen Stämmen der Gallier und Germanen links und rechts des Ufers aufzuzeigen.

Die Führung beginnt um 17:00 Uhr. Wir treffen uns kurz vorher im Foyer am St. Alban-Graben 5.
Der Eintritt ist ab 17 Uhr gratis, die Kosten für die Führung werden vom Verein übernommen.
Das Bistro des Museums ist geöffnet bis 22 Uhr.

Anmeldung bis 6. Januar 2023 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46.


Am Samstag, 19. November 2022

werden wir zusammen wieder einmal das Laténium in Hauterive / NE besuchen. Wir werden um 13.30 Uhr eine deutsche Führung durch die aktuelle Ausstellung „Entre deux eaux - La Tène, lieu de mémoire" erhalten. Zusätzlich offeriert uns das Museum eine kurze Einführung in Neuerungen in der Dauerausstellung.

"La Tène ist der namengebende Fundort für die keltische Kultur, die in weiten Teilen Europas belegt ist. ...
Die Ausstellung, anlässlich der zum ersten Mal fast alle im Museumsdepot aufbewahrten Fundstücke aus La Tène, sowie eine umfassende Auswahl von historischen Dokumenten gezeigt werden, schlägt eine traumhafte Beschwörung der Geschichte dieses «Erinnerungsortes» vor."

Wir treffen uns um 13.15 in der Eingangshalle des Museums. Die Führung dauert etwa bis 14.45 Uhr.

Anmeldungen bis Mittwoch, 16. November an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden.


Am Mittwoch, 19. Oktober 2022

wird uns Christoph Reding, Leiter Stätten- und Bauforschung BL, gegen Abschluss der Sanierung der Ruine Farnsburg um 16:30 Uhr nochmals durch die Anlage führen.
Die erste Führung im September 2020 bleibt allen, die dabei waren, unvergesslich, nicht nur wegen des Sturms, sondern auch wegen der überaus interessanten Informationen aus erster Hand.
Zwei Jahre später erfahren wir nun, was für Schwierigkeiten im Laufe der Sanierung auftraten, ob Pläne geändert werden mussten und vieles mehr. Gab es auch Bereiche, die einfacher waren als angenommen? Was war möglich/nicht möglich mit dem vom Landrat gesprochenen Geld?

Die Ruine ist ab dem Parkplatz beim Hofgut Farnsburg in ca. 20 Minuten zu Fuss bergaufwärts erreichbar.

Treffpunkt: 16:00 Uhr, Parkplatz beim Hofgut

Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch (Tel. 061 841 27 46), oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch bis Samstag, 15. Oktober 2022.


Am 24./25. September 2022 (ausgebucht)

holen wir die abgesagte Exkursion nach Ulm nach.

Samstag: Wir fahren mit dem Car von Basel nach Ulm, wo wir vor dem Mittag ankommen und unsere Zimmer in einem Mittelklassehotel beziehen werden. Nach dem Mittagessen geniessen wir eine Führung im Museum. Zu sehen ist der berühmte, 35'000 bis 41'000 Jahre alte Löwenmensch aus Mammut-Elfenbein, den wir bereits als Kopie im Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen bewundert haben. Es folgt eine Führung im Münster und ein gemeinsames Abendessen.

Sonntag: Nach dem Frühstück geht es mit dem Car nach Hundersingen ins Freilichtmuseum Heuneburg, wo wir eine Führung bekommen. Anschliessendes Mittagessen und Führung durchs Keltenmuseum in Herbertingen.

Danach fährt uns der Car zurück nach Basel, wo wir um ca. 19.30 Uhr ankommen werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf max.16 Personen beschränkt, min. 10 Personen.
Persönliche Kosten:
- Übernachtung im Riku Hotel, Euro ca. 100.- (110.- im DZ)
- Anteil an die Busfahrt, Euro 50.- bis 60.- (je nach Teilnehmerzahl)
- Mittag- und Nachtessen in Ulm
- Mittagessen in Herbertingen

Provisorische Anmeldung bis 20.4.2022 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder per Post, Spycherweg 7, 4464 Maisprach.
Anschliessend werden die Interessierten kontaktiert für die definitive Anmeldung.


Am Samstag, 18. Juni 2022

besuchen wir das Kloster St. Urban sowie die Klosterziegelei.

Nach Ankunft in St. Urban gibt es zuerst eine kunsthistorische Führung mit den Schwerpunkten Klosterkirche - Bibliothek - Festsaal - Treppenhaus. http://www.st-urban.ch/
Anschliessend an das Mittagessen im Klostergasthaus Löwen sind wir zu Besuch bei unserem Vereinsmitglied, Richard Bucher, Klosterziegler.
Richard ist ein absoluter Könner seines Fachs, seine Meisterwerke finden sich z.B. auf dem Basler Rathaus. Die vier obersten neugotischen Firstziegel sind aus Richards Hand und Werkstatt wie man im beigefügten Link nachlesen kann. Er wird uns in seinem Atelier einweihen in die Kunst der Ziegelmacher.
https://www.klosterziegeleisturban.ch/

Abfahrt Basel SBB, Busparkplatz Meret Oppenheim-Strasse mit Bus von Hardegger Reisen: 08:45 Uhr
Abfahrt Liestal SBB, Bibliothek, Emma Herwegh-Platz: 09:00 Uhr
Führung St. Urban Klosterkirche: 10:30 Uhr
Mittagessen im Klostergasthaus Löwen (Menuliste zum Auswählen wird nach der Anmeldung zugeschickt)
Besuch Klosterziegelei: ca. 14:00 Uhr

Teilnehmerzahl: max. 18

Rückfahrt nach Liestal/Basel: ca. 16:30 Uhr
Tatort Vergangenheit übernimmt die Kosten für die Führungen sowie einen Anteil an den Bus.
Persönliche Kosten: Anteil Bus CHF 30.- (wird im Bus bar eingezogen) sowie Mittagessen im Klostergasthaus Löwen.

Anmeldung mit Einsteigeort bis Montag, 6. Juni 2022 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46


Am Donnerstag, 28. April 2022

besuchen wir die Ausstellung "tierisch! Tiere und Mischwesen in der Antike" im Antikenmuseum Basel.

Tauchen Sie ein in das Reich der wilden Tiere und furchteinflössenden Mischwesen, die seit jeher unsere Fantasie beflügeln. Erfahren Sie vom Stellenwert der Tiere in den antiken Kulturen und treffen Sie auf monströse Kreaturen wie die Kentauren, die Greifen, die Sphinx und die Chimaira. Viele dieser hybriden Wesen haben ihren Ursprung im Vorderen Orient und in Ägypten. In Griechenland sind sie Symbol für eine fremde, gefährliche und chaotische Welt, gegen die sich die Zivilisation behaupten muss.

Die Führung beginnt um 17:00 Uhr. Wir treffen uns kurz vorher im Foyer am St. Alban-Graben 5.
Der Eintritt ist ab 17 Uhr gratis, die Kosten für die Führung werden vom Verein übernommen.
Das Bistro des Museums ist geöffnet bis 22 Uhr.

Anmeldung bis 24. April 2022 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46.


Am Freitag, 25. März 2022 um 19.00 Uhr

Soll endlich wieder mal eine "analoge" Mitgliederversammlung an der Amtshausgasse in Liestal stattfinden. Vor dem geschäftlichen Teil werden wir von der Archäologie Baselland über die Highlights der vergangenen zwei Jahre informiert. Abgeschlossen wird der Abend von einem kleinen Apéro.
Die Einladung mit der Traktandenliste erhalten alle Mitglieder per Post.
Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme.

Eine Anmeldung an info[at]tatort-vergangenheit.ch ist notwendig.


Am Samstag, 19. Februar 2022

werden wir uns mit der Vergangenheit der Stadt Solothurn befassen.

Am Morgen um 10.45 Uhr werden wir einen geführten Stadtrundgang zum Thema Mittelalter geniessen. Wir treffen uns etwas vorher auf der grossen Treppe vor der St. Ursenkathedrale. Die Führung durch Frau Im Hof wird eine Stunde dauern.

Über Mittag verpflegen wir uns individuell in einem der vielen Restaurants der Altstadt.

Je nach abgemachtem Treffpunkt sehen wir uns um etwa 13.40 Uhr wieder und spazieren zusammen zum Pächterhaus, wo wir uns mit der Geschichte Solothurns seit der Urzeit befassen werden. Die Führung durch Frau Wullschleger dauert eine Stunde und beginnt um 14.00 Uhr.

Anschliessend ist es möglich, individuell das benachbarte Museum Blumenstein zu besuchen. Dort sind im alten Landsitz der Familie Greder ein barockes Interieur und die Ausstellung "Seife, Sex & Schokolade - Vom Umgang mit den Körpersäften" zu sehen.

Die An- und Rückreise erfolgt individuell, die Kosten für die Führungen übernimmt der Verein.

Anmeldungen bis 14. Februar 2022 an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden

Achtung: Im Museum gilt 2G!


Am Samstag, 8. Januar 2022

besuchen wir die Ausstellung „Menschen. In Stein gemeisselt" im Landesmuseum Zürich.

„Vor 6000 Jahren beginnen die Menschen in Europa, grosse Steinskulpturen nach ihrem Abbild zu errichten. Die Wechselausstellung im Landesmuseum Zürich vereint solche Stelen aus der Schweiz und Europa und bietet einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Menschen in der Jungsteinzeit."

Führung, organisiert von Felicitas Ruch: 11:30 Uhr (Treffpunkt spätestens 11:15 Uhr im Foyer)

Individuelle Anreise nach Zürich.

Bitte um Beachtung: Der Besuch der Ausstellungen, des Bistros sowie der Bibliothek ist nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat möglich!

Am Nachmittag hat sich die Gelegenheit ergeben in Zürich noch eine zweite Ausstellung zu besuchen: (Leider abgesagt!)

Ein ehemaliger Student von Dorothee Rippmann an der UZH, langjähriger Mitarbeiter der Archäologie Solothurn und seit einiger Zeit der Archäologie Zürich, hat ihr von den Ausgrabungen am Heimplatz auf dem Bauareal des Chipperfield-Baus erzählt. Im "Haus zum Rech" gibt es nun eine Ausstellung darüber. Wir werden eine Führung durch Herrn Simon Hardmeier erhalten.

Führung, organisiert von Dorothee Rippmann: 15:00 Uhr (Treffpunkt vor dem Haus um 14:50 Uhr)

Tatort Vergangenheit übernimmt die Kosten für die Eintritte und die Führungen.

Anmeldung bis Montag, 3. Januar 2022 an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder an Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden

Personen, die sich bereits für das Landesmuseum angemeldet haben, gelten, ohne gegenteiligen Bescheid, auch für den Nachmittag als angemeldet!

Für beide Museumsbesuche könnte es zu Beschränkungen der Personenzahl kommen. Die Anmeldungen würden dann allenfalls in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.


Am Samstag, 23.10.2021

besuchen wir die Ausstellung "Magisches Land" - Kultur der Kelten im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg in Konstanz.

"Magisches Land" inszeniert den Kult - einen bedeutenden Aspekt keltischen Lebens - und bietet spannende Einblicke in die komplexe Glaubenswelt der Kelten. Die Natur als Wirkkraft des Magischen steht im Mittelpunkt. Sie besuchen naturheilige Orte, lernen keltische Gottheiten kennen, erleben die Ahnenverehrung der Kelten und bestaunen ihre Schätze.

Wir reisen mit dem Zug von Basel Bad. Bahnhof oder Rheinfelden DE via Singen nach Konstanz. Fahrzeit ~ 2 Stunden. Maskenpflicht.
Fahrkosten mit dem Baden-Württemberg Ticket bei 10 Reisenden Euro 9.60/Person. Das Ticket wird von mir besorgt, das Geld im Zug in Euro eingezogen.

Datum: 23. Oktober 2021
Abfahrt Basel Bad. Bhf. Gleis 1: 09:42 Uhr
Abfahrt Rheinfelden DE: 09:51 Uhr
Ankunft Konstanz: 11:35 Uhr

Mittagessen

Führung: 14:15 Uhr (Aufgrund der niedrigen Raumtemperaturen in der Sonderausstellung empfiehlt das Museum eine Jacke mitzubringen)
Teilnehmerzahl: Max. 10 Personen (Vorgabe des Museums aufgrund der engen Räumlichkeiten)

Bitte um Beachtung: Gemäss der aktualisierten Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg erhalten ab 16.08.2021 Geimpfte und Genesene (mit Nachweis) uneingeschränkten Zutritt ins Museum. Nicht-immunisierten Personen ist der Zutritt nach Vorlage eines Testnachweises gestattet (Antigen-Schnelltest). Auf Grund der Covid19 Pandemie sind die vor Ort gültigen Regeln zur Hygiene- und Abstandspflicht unbedingt einzuhalten. Für die Dauer des Museumsbesuches ist in den Räumlichkeiten des Arch_ologischen Landesmuseum eine medizinische Maske oder Maske nach FFP 2 Standard zu tragen.

Rückfahrt Konstanz: 16:23 Uhr
Ankunft Basel Bad. Bhf.: 18:16 Uhr

Tatort Vergangenheit übernimmt die Kosten für den Eintritt und die Führung.

Anmeldung mit Einsteigeort bis am Freitag, 15. Oktober 2021 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46.

Felicitas Ruch


Am Donnerstag, 9. September 2021

laden wir zu einer prähistorischen und historischen Exkursion ins Wehn- und Surbtal ein.

Wir beginnen um 10.30 Uhr im Mammutmuseum von Niederweningen, wo breite wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die zahlreichen Mammutfunde und generell zur kalt- und warmzeitlichen Tier- und Pflanzenwelt publikumsgerecht vermittelt werden. Eiszeiten und Klimawandel der vergangenen 200'000 Jahre - ermittelt aus der Mammuttorfschicht und den älteren Ablagerungen im ehemaligen Gletschersee - werden mit eindrücklichen Bildern der Eisbedeckung und Landschaftsentwicklung rekonstruiert. Nicht nur diese Naturgeschichte, sondern auch ein Ueberblick der Kulturgeschichte wird geboten, zum Beispiel zu den Höhlenmalereien und zur figuraler Kleinkunst mit Mammut. - Der Paläontologe Dr. Heinz Furrer persönlich wird uns führen!

Für das Mittagessen werden wir einen Tisch im Gasthof zum Löwen beim Bahnhof in Niederweningen Dorf reservieren (in gut 5 Minuten Gehdistanz vom Museum). Es werden dort gute Mittagsmenus zu einem vernünftigen Preis angeboten.

Am Nachmittag machen wir einen Zeitsprung ins 17. bis 21. Jahrhundert. Wir fahren oder wandern 4,5 km ins benachbarte Lengnau im Surbtal. Während rund zwei Stunden lassen wir uns auf dem Jüdischen Kulturweg führen - mit Beginn um 15 Uhr bei der Synagoge von Lengnau AG. Die Führung wird uns die oft schwierige Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Schweiz näher bringen, die in der ersten Hälfte des 17. Jh. aus den Schweizer Städten vertrieben und in Oberlengnau, später auch in Endingen, angesiedelt wurde. Die jüdische Kultur und die auferlegten Einschränkungen bezüglich Hauseigentum prägen noch heute die beiden Orte. Die Führung schliesst auch die Besichtigung des israelitischen Friedhofs zwischen Lengnau und Endingen (in 2,2 km Distanz) ein.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 5. September 2021 an:
Barbara Frey Näf (barbara.frey[at]n-f.ch, Tel. 079 322 29 62) und/oder Daniela Hager (hagerd1[at]bluewin.ch, Tel. 079 703 42 02).


Am Freitagnachmittag, 18. Juni 2021

laden wir zu einer Exkursion in die verwunschene und fundreiche Gegend der Löwenburg auf dem Plateau oberhalb des Lützeltals ein.

Es gab dort nicht nur eine mittelalterliche Rodungsherrschaft, wofür heute die Ruine Löwenburg und der Gutshof stehen, sondern auch mehrere steinzeitliche Fundstellen. Sie bezeugen die Besiedlung der mikroklimatisch günstigen Landschaft zu verschiedenen Zeiten. Die typischen Gerätschaften und Herkunftsuntersuchungen des Rohmaterials lassen erkennen, dass Menschen des Mittel- bis Spätpaläolithikums die aufgeschlossenen Silexvorkommen zu nutzen wussten. Später, während des Neolithikums, wurden die in den Kalkbänken enthaltenen Silexknollen gar bergmännisch abgebaut.
Reto Jagher, IPNA, Universität Basel, kennt die Fundstellen seit Jahrzehnten und wird uns führen.
Treffpunkt: 13-13.30 Uhr auf dem Gutshof der Löwenburg. Wer frühzeitig eintrifft, mag das sehenswerte Museum in der alten Käserei besuchen und sich einstimmen. Die Exkursion wird bis ca. 17 Uhr dauern (ohne allfällige Einkehr).

(Um Anmeldung wird gebeten bis 12.06.2021 an Daniela Hager, Tel. 079 703 42 02 oder hagerd1[at]bluewin.ch. Die Teilnehmerzahl wird voraussichtlich begrenzt sein (müssen). Bei zu vielen TeilnehmerInnen entscheidet die Reihenfolge der Anmeldungen.)

 

Lektüre:
Jagher / Jagher 1987, Les gisements paléolithiques de la Löwenburg, commune de Pleigne.
Sedlmeier 2015, 62-121, Abri Neumühle - ein Silexschlagplatz im Jura, in: Die letzten Wildbeuter der Eiszeit (zu finden unter https://www.archaeologie.bl.ch/lesen/).


24. April 2021

Nach einer langen Corona-Pause möchten wir euch zum ersten Anlass, einer ganztägigen Exkursion einladen. Vor 15 Jahren stand diese Exkursion schon einmal auf dem Programm. Wir werden uns diesmal aber auf jeden Fall an die epidemiologisch bedingten Regeln halten müssen.
Jürg Tauber weiss (fast) alles über die Grafen von Alt-Homberg und Alt-Tierstein sowie ihrer Verbindung zum Rheinfelder Grafenhaus.

Programmänderung: Damit mehr Zeit für die Ruinen zur Verfügung steht, haben wir die Wanderung abgekürzt. Neu wandern wir vom Buschberg via Wittnauer Horn, Ruine Alt-Homberg zur Ruine Alt-Tierstein. Transporte von Frick SBB auf den Buschberg und von der Ruine Alt-Tierstein zurück zum Bahnhof Frick sind organisiert.

- Datum: 24. April 2021
-
Treffpunkt neu: Bahnhof Frick SBB ca. 10 Uhr, nach Ankunft der beiden Züge von Basel
Verbindungen ab Basel:
IR 36, Abfahrt Basel SBB 09:37, Ankunft Frick 10:02 oder
S1, Abfahrt Basel 09:20, Ankunft Frick 09:56
- Frick SBB - Kapelle Buschberg mit Argovia Taxi
- Wanderzeit: ca. 2 - 2,5 Std. für etwas mehr als 8 km. Der Weg hat keine grösseren Steigungen.
- Verpflegung: Aus dem Rucksack, es gibt keine Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs. Mittagspause auf der Ruine Alt-Homberg.
- Ruine Alt-Tierstein - Frick SBB mit Argovia Taxi
- Rückfahrt ab Frick SBB ca. 16:00 - 17:00 Uhr
- Teilnehmerzahl 15 -
es sind (Stand 9.4.21) noch 6 Plätze frei

Die Exkursion findet nur bei schönem Wetter statt, Entscheidung über Durchführung am Freitagabend, 23. April resp. 7. Mai. Eine allfällige Absage erfolgt per E-Mail.
Ersatzdatum: Samstag, 8. Mai 2021
Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch (Tel. 061 841 27 46), oder felicitas.ruch
[at]bluewin.ch bis Samstag, 17. April 2021.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen

Jürg Tauber und Felicitas Ruch

                   
                   Bild: Archäologie Baselland


20. März 2021

Liebe Mitglieder, liebe FreundInnen der Archäologie

Es wäre wieder mal soweit: Unsere statutarische Jahresversammlung 2021 würde Ende März im Vereinskalender stehen. Nun hat sich aber die Corona-Situation seit letztem Jahr nicht verbessert und ein Anlass mit 30 Personen ist weiterhin nicht möglich.
Weil es uns jedoch angebracht erscheint, wieder einmal eine „analoge" Mitgliederversammlung durchzuführen, möchten wir sie provisorisch auf diesen August/September verschieben. Falls eine Versammlung bis dann wirklich möglich wäre, würden wir euch rechtzeitig dazu einladen. Ansonsten müssten wir den geschäftlichen Teil und die Abstimmungen wieder per Mail durchführen.
Im kleinsten Rahmen wären Anlässe wohl noch möglich. Vielleicht können wir euch Ende April/Anfang Mai eine Exkursion (mit beschränkter Teilnehmerzahl) auf die Ruine Alt-Tierstein bei Gipf-Oberfrick anbieten.

Bis dann wünschen wir euch allen eine gesunde Zeit und guten Mut!

Martin Krieg und Vorstand Tatort Vergangenheit

PS. Auf bazonline.ch gibt es einen spannenden Bericht von Mischa Hauswirth über die Eisenverhüttung in der Gegend von Langenbruck mit Jürg Tauber e.a.


                                   

Liebe Vereinsmitglieder

Die Corona-Pandemie hat unser Vereinsleben völlig zum Erliegen gebracht. Natürlich hoffen wir alle, dass es im Laufe dieses Jahres wieder möglich sein wird, Anlässe zu planen und auch durchzuführen. Bis dann müssen wir unsere archäologischen und musealen Interessen anderweitig befriedigen.
Hier ein Vorschlag von Dorothee Rippmann:

AKTUELLES AUS DEM MUSEUM RIETBERG IN ZÜRICH

Im Rietberg-Museum findet vom 23. Jan. bis 27. Juni 2021 die Ausstellung «Die vergessene Küste - Archäologie in Honduras» statt.
Sie führt uns an die karibische See, in eine bislang kaum erforschte Gegend - zwischen der gut erforschten Maya-Kultur im Nordwesten und den vielen Vereinsmitgliedern schon bekannten Kulturen Chavin sowie der Nasca weiter östlich.
- Es gibt einen kleinen Film mit einer Einführung in die Ausstellung durch Peter Fux, der von den neuesten Grabungen in Honduras berichtet.
- Ferner den vor Ort mit dem iPhone aufgenommenen Dokumentarfilm von Albert Lutz: «Die vergessene Küste - Archäologie in Honduras». Hier stellen lokale Leute und die assoziierten europäischen Leute (aus Bonn und Zürich) eine Fundstelle vor, an jenem Küstenstreifen, an dem 1502 Columbus erstmals amerikanisches Festland betrat. Die Funde stammen aus dem Zeitraum von 1000 n. Chr. bis ins 16. Jahrhundert (Dauer: 50 Minuten)

Link zum Film von Albert Lutz: https://rietberg.ch/vernetzt/honduras

 

PS. Unterdessen haben viele Museen virtuelle Rundgänge durch ihre geschlossenen Ausstellungsräume eingerichtet. Wer z.B. die Ausstellung "Gold & Ruhm -- Geschenke für die Ewigkeit" des HMB nicht besuchen konnte, kann dies jetzt nachholen:

https://www.hmb.ch/aktuell/ ausstellungen/gold-ruhm/#c6061


Trotz Corona-Pandemie versuchen wir, das alte Jahr mit einer Exkursion ins benachbarte Elsass abzuschliessen:

Am Dienstag, 29. Dezember 2020

erhalten wir eine historische archäologische Führung in die grenznahe jüdische Kultur im Elsass mit einem Besuch der noch weitgehend erhaltenen ehemaligen Synagoge in Hegenheim und, wenn das Wetter es erlaubt, einem abschliessenden Besuch des jüdischen Friedhofs (in 800 m Entfernung).
Führung: Roger Harmon, Historiker und profunder Kenner der Synagoge und des Judaïsme en Alsace, wird uns (auf Deutsch) durch die 300-jährige Geschichte führen. Im Estrich der Synagoge sind dazu unter den Bodenbrettern auch interessante archäologische Funde zum Vorschein gekommen.

Treffpunkt: 12.45 h vor der Dorfkirche Allschwil, Endstation Tram Nr. 6.

Bei gutem Wetter gehen wir zu Fuss (ca. 30 Min); ein Shuttle wird zur Verfügung stehen.
Bitte gutes Schuhwerk und Schutzmaske nicht vergessen.

Anmeldung: Bis Fr. 18. Dezember 2020 bei Daniel Chiquet (Tel: 061 481 13 25) oder daniel.chiquet[at]schmuck-kunst.ch

Die Führung wird unter Einhaltung der üblichen Schutzmassnahmen stattfinden: Regulierter Eingang, Möglichkeiten zur Desinfektion und zum Händewaschen im Eingang, Abstandsregel 1,50 Meter, getrennter Ein- und Ausgang, Maskenpflicht, Teilnehmerliste.


Am Donnerstag, 24. September 2020, 17.00 Uhr

wird uns Christoph Reding, Leiter Stätten und Bauforschung, auf der Burgruine Farnsburg im Rahmen einer ersten Führung die Schadensbilder und die ersten getroffenen Massnahmen zeigen. Christoph hat den Mitgliedern des Vereins schon viel Spannendes über die Ruine Pfeffingen (2017) und die Burg Witwald (2019) erzählt.
Wie euch sicher bekannt ist, läuft seit April 2020 die Gesamtsanierung der Burgruine Farnsburg bei Ormalingen. Dabei sollen der instabile Felsuntergrund gefestigt und die brüchigen Bausteine ersetzt werden. Nach der ersten grossen Restaurierung 1929-1931 sowie weiteren Reparaturen -- zuletzt 2013 an der gewaltigen Schildmauer -- erfolgt nun bis 2022 die Gesamtsanierung. 
Die Ruine ist ab dem Parkplatz beim Hofgut Farnsburg in ca. 20 Minuten zu Fuss bergaufwärts erreichbar. 

Treffpunkt: 17:00 Uhr Parkplatz beim Hofgut

Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch (Tel. 061 841 27 46), oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch bis Sonntag, 20. September 2020.
Corona-bedingt ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen beschränkt. Bitte für die Führung Masken mitnehmen. 


Am Freitag, 11.September 2020, 19.00 Uhr

holen wir, so Santa Corona will, unsere verschobene Mitgliederversammlung 2020 nach.

(Santa Corona wollte nicht! Weil sich nur sehr wenige Mitglieder angemeldet haben, findet die Mitgliederversammlung dieses Jahr ONLINE statt. Bitte beachtet die Mails mit den Anleitungen!)

Wir treffen uns um 19.00 Uhr im Saal des Restaurants Kaserne am Kantinenweg 6 in Liestal.

Vor dem geschäftlichen Teil werden wir von der Archäologie Baselland über die Highlights des Jahres 2019 informiert. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die Zustellung des Jahresberichts an alle unsere Mitglieder bedanken. Einmal mehr ist (trotz Corona) eine spannende und toll gestaltete Dokumentation entstanden.
Der Abend wird mit einem kleinen Imbiss enden.

Um genügend Sitzplätze zu haben, bitte ich um Anmeldung bis Dienstag 8. September an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder an Martin Krieg, Roberstenstr. 38, 4310 Rheinfelden.

Wir hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen!

Wir möchten euch ermuntern, die Corona-Empfehlungen des Bundes einzuhalten und eine Maske mitzunehmen.


Am Samstag, 5. September 2020, 11.15 Uhr

erhalten wir einen exklusiven Einblick in die Grabung in Riehen an der Inzlingerstrasse 51-53. Dort wird demnächst eine riesige Parzelle überbaut werden. - Auf der kleineren Nachbarsparzelle sind vor zwei Jahren Reste einer bisher unbekannten Siedlung aus der Bronzezeit (ca. 1'300 v. Chr.) zum Vorschein gekommen. Die spannenden Funde und Befunde wurden unter einer mächtigen Lössschwemmschicht bewahrt: Keramik, eine seltene Brandgrube, eine runde Eintiefung mit Schichten von teils stark verbrannter Keramik. Doch nun gilt es bis zum Herbst 2020, das archäologische Erbe in einer 10'000 m2 grosse Fläche zu heben und zu dokumentieren, wobei die Hälfte der Fläche schon im letzten Jahrhundert durch unterkellerte Gebäude gestört worden ist. Was findet das Grabungsteam der archäologischen Bodenforschung Basel-Stadt in der immer noch grossen verbliebenen Fläche? Pfostenlöcher? Abdrücke von Schwellbalken? Negative einer Palisade? Sicher wieder viele Keramikscherben, von noch erkennbaren dick- oder dünnwandigen Gefässen? Stücke aus Bronze? Lithische Artefakte? Knochen? Wir werden über diesen 3'300 alten "Tatort" während einer Grabungsführung von Susan Steiner und Simon Graber bestimmt viel erfahren, und viel fragen können.

Wir treffen uns beim Baustelleneingang an der Inzlingerstrasse 53 in Riehen.

Bitte meldet euch an bei Daniela Hager, hagerd1[at]bluewin.ch oder 079 703 42 02.


Am 13./14. Juni 2020
steht ein zweitägiger Ausflug in die Gegend von Ulm auf dem Programm. (AUSGEBUCHT !... und leider abgesagt)

Samstag: Wir fahren mit dem Car von Basel nach Ulm, wo wir vor dem Mittag ankommen und unsere Zimmer in einem Mittelklassenhotel beziehen werden. Nach dem Mittagessen geniessen wir eine Führung im Museum. Zu sehen ist der berühmte, 35'000 bis 41'000 Jahre alte Löwenmensch aus Mammut-Elfenbein, den wir als Kopie schon bei der Vogelherdhöhle in Niederstotzingen bewundert haben. Es folgt eine Führung im Münster und ein gemeinsames Abendessen.

Sonntag: Wir fahren mit dem Car nach Hundersingen ins Freilichtmuseum Heuneburg, wo wir eine Führung bekommen. Anschliessendes Mittagessen und Führung durchs Keltenmuseum.

Dann fährt uns der Car nach Basel zurück, wo wir ca. um 19.30 Uhr ankommen werden.

Die Kosten werden zum Teil vom Verein übernommen. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 16 Personen beschränkt.

(Anmeldung bis 10. Januar 2020 an felicitas.ruch[at]bluewin oder Spycherweg 7, 4464 Maisprach).


Am Samstag, 7. März 2020, 12.35 Uhr         (AUSGEBUCHT!)
besuchen wir zum ersten Mal nach der Neueröffnung im November 2019 das 
archäologische Museum des Kantons Solothurn im Haus der Museen in Olten. 
Wir erfahren, wie sich der Alltag der Jäger und Sammlerinnen, der Pfahlbauer und keltischen Frauen, der römischen Kleinstädter und mittelalterlichen Handwerker gestaltete. Ein Rundgang durch 80 000 Jahre Vergangenheit im Kanton Solothurn.

Die Führung beginnt um 12:45 Uhr.  
Wir treffen uns kurz vorher im Foyer an der Konradstrasse 7, 4600 Olten. Das Museum ist entweder zu Fuss in ca. 10 Minuten vom Bahnhof Olten erreichbar oder mit dem Bus ab Olten Bahnhofplatz bis Konradstrasse.

Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt. 

(Bitte um Anmeldung bis am 29. Februar 2020 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Am 1. Februar 2020, 14.00 Uhr
besuchen wir die aktuelle Sonderausstellung im „Neuen Museum Biel". Sie widmet sich dem Thema Mann und Frau:

Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?

In der interdisziplinären Ausstellung Ich Mann. Du Frau. wird die Frage gestellt, ob es neben den prähistorischen Jägern und Sammlern auch Jägerinnen und Sammlerinnen gab, ob die Frauen Höhlenwände bemalt haben und ob in der Älteren Eisenzeit Königinnen regierten. Und heute? Warum gefällt den Mädchen Rosa so gut? Warum bietet die Migros geschlechtsspezifische Suppen für Kinder an? Wieso ist der Frauenstreik eine Notwendigkeit?

Auf diese scheinbar trivialen Fragen antwortet die Ausstellung Ich Mann. Du Frau., indem sie unsere Vorstellung der Vergangenheit hinterfragt und wegkommt von einer männerzentrierten Sicht. Im Lichte archäologischer Fakten sehen wir eine grosse Vielfalt an Rollen- und Sozialmodellen, die es in den Jahrtausenden der Vorgeschichte gegeben haben muss, und werden aufgefordert, genauer über unsere heutige Gesellschaft nachzudenken.

Die Gastkünstlerinnen Magali Dougoud, Anna Marcus, Alizé Rose-May Monod und Anne-Valérie Zuber präsentieren mit ihren Video- und plastischen Installationen ihre Ansichten über die Konstruktion der historischen Erzählung und über die Definition von Geschlecht.

Treffpunkt: 1. Februar 2020 um 13.50 Uhr vor dem ehemaligen Musée Schwab 
(um eine Woche verschoben wegen der Buchvernissage vom 26. Januar)

(Anmeldung bitte bis 29. Januar 2020 an Martin Krieg, info[at]tatort-vergangenheit.ch oder Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden)


Am 26. Januar 2020, 11 Uhr
Sind wir von der Archäologie Baselland und vom Verein Kloster Schönthal zur Vernissage der neuesten Publikation der Reihe Schriften der Archäologie Baselland eingeladen.
Der 54. Band von Felicia Schmaedecke widmet sich dem
Kloster Schönthal bei Langenbruck.

(Bitte meldet euch bis am 17. 1. 2020 unter mail[at]schoenthal.ch an.)

Einladungsflyer


Am Freitag, 8. November 2019 
besuchen wir die Ausstellung "Gladiator. Die wahre Geschichte" im
Antikenmuseum Basel

Die Ausstellung behandelt die grosse Bedeutung der Gladiatoren für die römische Gesellschaft und blickt auf die Menschen hinter den furchteinflössenden Helmen. Zum ersten Mal zu sehen ist ein grosses, kürzlich renoviertes Mosaik aus einer herrschaftlichen Villa in Augst, auch die Leihgaben aus dem Museo Archelogico Nazionale in Neapel sind beeindruckend. 

Die Führung beginnt um 17:00 Uhr. Wir treffen uns kurz vorher im Foyer am St. Alban-Graben 5. 
Nach der Führung besteht noch die Gelegenheit etwas zu trinken oder essen im Bistro des Museums. 

(Anmeldung bis 3. November 2019 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


Am Samstag, 21. September 2019
werden wir, wie an der letzten Jahresversammlung angekündigt, eine Exkursion in die Westschweiz durchführen.

Das Programm sieht folgendermassen aus:
Abfahrt in Basel 8:00
Yverdon: Besichtigung der Menhire in Clendy; Führung im Museum (Vor- und Frühgeschichte der Region, sehr sehenswert).
Mittagessen in Yverdon oder Orbe
Orbe: Mosaiken der römischen Villa in Boscéaz, Führung.
Romainmôtier: Besichtigung der Abteikirche
Concise: Besichtigung des römischen Steinbruchs (nur wenn es zeitlich noch drinliegt)
Weinprobe mit Imbiss in Auvernier
Rückkehr nach Basel um ca 21:00

Die Kosten für die Fahrt werden je nach Anzahl der Teilnehmenden zwischen 50 und 70 CHF betragen.
Wer sich anmeldet, wird vor der Exkursion weitere Informationen erhalten.

(Anmeldung bis 20. Juni an juerg.tauber[at]magnet.ch oder per Post: Steinechtweg 14, 4452 Itingen)


Am Montag, 24. Juni 2019, 17.30 Uhr
freuen wir uns auf eine Führung auf der Burg Witwald in Eptingen. 
Christoph Reding, Leiter Archäologische Stätten und Stv. Kantonsarchäologe, kennen wir bereits von der Führung auf der Ruine Pfeffingen im Jahr 2017. Er wird uns bestimmt auch dieses Mal mit seinem Wissen über die Ruine Witwald begeistern. 
Beginn der Führung: 17:30 Uhr auf der Ruine. Diese ist nur zu Fuss erreichbar.
Treffpunkte: 
• 17:00 Uhr auf dem Parkplatz auf der linken Seite eingangs Dorf (von Sissach kommend). Von dort sind es etwa 20-30 Minuten bergauf zur Ruine. Auf der Strasse Richtung Dietisberg besteht ein Fahrverbot (Zubringerdienst gestattet) oder 
• 17:30 Uhr auf der Ruine 

(Bitte um Anmeldung an Felicitas Ruch, Tel. 061 841 27 46 oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch, bis Montag, 17. Juni 2019.)


Am Samstag, 08. Juni 2019, 15h.00 Uhr
besichtigen wir geführt die Höhle von Cotencher im Kanton Neuenburg.
Eine archäologische Fachperson wird uns durch diese wichtige mittelpaläolithische Fundstelle führen (für eine Uebersetzung auf Deutsch wird gesorgt sein). M. Fr. Cuche vom Maison de la Nature wird das Tor für maximal 15 Teilnehmer zur sonst verschlossenen Grotte öffnen. Die rund 30 m lange Höhle von Cotencher wurde vor mehr als 100 Jahren gut ausgegraben und seither immer wieder erkenntnisreich erforscht. So erweitern auch die jüngsten Nachgrabungen und Profiluntersuchungen unser Verständnis der wechselhaften Besucher- und Ablagerungsgeschichte. Im Eingangsbereich der Höhle haben sich vor mehr als 70'000 Jahren zeitweise Neandertalergruppen niedergelassen und ihre Spuren hinterlassen (wie Steinartefakte, verschiedene verbrannte Materialien, ein graziler Oberkiefer einer Neandertalerin). Höhlenbären nutzten die Höhle während ihres Winterschlafes. Die Höhle wird heute von zahlreichen geschützten Fledermausarten bewohnt.

Wir treffen uns um 14.40 h beim Bahnhof in Chambrelien, von wo aus wir 15 Min. (1 km) durch den Wald bis zur Höhle wandern (=Variante "Daniela", siehe Karte). 

Es gibt eine indirekte Variante "Theo" für diejenigen Mitglieder, die vorgängig ein gemeinsames Mittagessen geniessen und danach der Areuse-Schlucht entlang zur Höhle wandern möchten. Hier treffen wir uns am Bahnhof Neuchatel auf Gleis 1D um 11.30 Uhr. Wir nehmen den Zug durch die Areuse-Schlucht hoch bis nach Champ-du-Moulin. Dort werden im Restaurant "La Truite" feine Forellen aus eigener Zucht angeboten. Um etwa zwei Uhr geht es los in Richtung des Wanderwegs "Sentier bleu". Dieser verläuft leicht oberhalb und parallel zum Zugsgeleise und bietet eine überwältigende Aussicht auf die Areuse-Schlucht. Nach 3 km erreichen wir die Höhle von Cotencher, wo sich alle Teilnehmer um 15 Uhr für die Höhlenbesichtigung vereinen (siehe oben). Im Anschluss an die etwa eineinhalb Stunden dauernde Führung geht es zu Fuss in 15 Minuten (1 km) zum Bahnhof Chambrelien, von wo aus wir nach Neuchatel zurückfahren.
Für diese Exkursion sind gutes Schuhwerk und wettergerechte Bekleidung angebracht. Falls vorhanden bitte Velohelm oder sonstigen Schutzhelm mitbringen.
Der Anlass wird organisiert zusammen mit dem Netzwerk Bielersee.

(Um Anmeldung für diesen Anlass mit beschränkter Teilnehmerzahl wird gebeten bis 2. Juni 2019 an Daniela Hager, hagerd1[at]bluewin.ch, Tel. 061 262 03 87, unter Angabe, ob die direkte Variante (mit Daniela Hager) oder die indirekte Variante (mit Theo Grob) bevorzugt wird.)


Am Samstag, 25. Mai 2019 
finden zwei interessante Führungen in unserer deutschen Nachbarschaft statt:

Teil 1: 10:00 Uhr, Regionalmuseum Römervilla, Hauptstrasse 25, Grenzach-Wyhlen (Ortsteil Grenzach)

Die Grenzacher Römervilla zählt im südbadischen Raum zu den bedeutendsten Ausgrabungen aus römischer Zeit. Spuren dieser Anlage wurden 1893 bei Wasserleitungsarbeiten entdeckt. Unter anderem fand man Bruchstücke einer stattlichen Säule aus dem Innenbereich dieser Villa urbana. Ohne Zweifel steht diese luxuriöse Villa im Zusammenhang mit der auf der anderen Rheinseite liegenden bedeutenden Römerstadt Augusta Raurica, die zur damaligen Zeit über Brücken leicht zu erreichen war.
Die Römervilla ist mit dem öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen; so führt Bus Nr. 38 von der Schifflände bis zur Haltestelle "Grenzach-Sparkasse", welche 5 Min. zu Fuss vom Zielort entfernt ist.
• Treffpunkt: 09:45 Uhr vor dem Museum
• Führung: 10:00 Uhr

Nach dem Besuch der Römervilla fahren wir mit Privatwagen nach Lörrach. Dort wird es rund um den Wochenmarkt verschiedene Verpflegungsmöglichkeiten geben.

Teil 2: 14:15 Uhr, Sonderausstellung Burg Rötteln - Herrschaft zwischen Basel und Frankreich im Dreiländermuseum, Basler Strasse 143, Lörrach (Auszug aus dem Flyer)

Die Ausstellung stellt die grösste mittelalterliche Burgruine am Oberrhein vor. Sie beleuchtet die ereignisreiche Geschichte der Burg und zeigt, wie sich ihr Herrschaftsgebiet -- das Markgräflerland -- zwischen Basel und Frankreich entwickelte. Rund 300 Exponate und digitale Rekonstruktionen lassen auf 400 Quadratmetern in 5 eindrucksvoll gestalteten Räumen verschiedene Jahrhunderte seit dem Hochmittelalter lebendig werden.
• Treffpunkt: 14:00 Uhr vor dem Museum
• Führung: 14:15 Uhr 

(Anmeldung bis 18. Mai 2019 an hagerd1[at]bluewin.ch oder felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46 / F. Ruch)


Am Samstag, 27. April 2019 
kommen wir in den Genuss einer Führung durch die Ausstellung MYKENE - Die sagenhafte Welt des Agamemnon im
Badischen Landesmuseum in Karlsruhe. Die Führung durch Frau Korinna Ammon beginnt um 10.45 Uhr. Wir treffen uns um 10.05 Uhr vor dem Hauptbahnhof Karlsruhe. Wir erreichen das Museum per Tram (bis Marktplatz). Vom Marktplatz ist das Schloss in 5 Minuten zu Fuss errreichbar.

     Flyer

Zugsverbindung:
Basel SBB ab: 08.13    Karlsruhe HB an: 09.58

Verbindungen für die Heimfahrt:
Karlsruhe ab: 15.10; 16.00; 17.00; 17.10; 18.00 etc.

Kosten: Die Kosten für den Eintritt sowie die Führung übernimmt der Verein. (Eintritt für BesitzerInnen des Oberrheinischen Museumspasses frei)
Hin- und Rückfahrt finden individuell statt.

(Anmeldung bis 18. April an dorothee.rippmann[at]magnet.ch)


Am Freitag, 29. März, 19.00 Uhr

laden wir ein zur statutarischen Mitgliederversammlung 2019 in den Räumen der Archäologie Baselland, Amtshausgasse 7, Liestal (Dachgeschoss).
Wie immer starten wir mit dem Jahresrückblick der Archäologie Baselland und kommen anschliessend zum geschäftlichen Teil.
Abgerundet wird der Anlass durch einen kleinen Apéro.
Die Einladung mit der Traktandenliste erfolgt wie immer per Post.

(Anmeldung bitte bis Dienstag, 26. März an info[at]tatort-vergangenheit.ch oder an Martin Krieg, Roberstenstrasse 38, 4310 Rheinfelden)


Unser erster Anlass im neuen Jahr führt uns nach Zug ins Museum für Urgeschichte(n)

Am Sonntag, 3. Februar 2019
erfahren wir auf einem geführten Rundgang mehr über die archäologischen Funde aus dem Kanton Zug von der Altsteinzeit bis zum Frühmittelalter. Ein Schwerpunkt dieser Sammlung von nationaler Bedeutung liegt in der Pfahlbauzeit. Zu sehen sind Fundstücke aus drei UNESCO-Welterbe-Stationen, darunter der spätbronzezeitlichen Siedlung von Zug-Sumpf, und weitere Highlights wie die jungsteinzeitliche Doppelaxt von Cham-Eslen. 
Die Führung beginnt um 13:00 Uhr. Wir treffen uns vor dem Eingang des Museums. Der Eintritt und die Kosten der Führung werden vom Verein übernommen. Die Anreise erfolgt individuell.

Wegbeschreibung:
ÖV: z.B. Abfahrt Basel Richtung Zürich: 11:07 / Ankunft Zürich 12:00 / Abfahrt Zürich Richtung Zug 12.10 / Ankunft Zug 12.30 / Abfahrt Bus Nr 5 Bahnhofplatz 12:35 / Ankunft Zug Mänibach 12:39 / Fussweg bergauf 5 Min. zum Museum. 
Auto: Parkplatz Hofstrasse oder Parkhaus Athene.
Zu Fuss: Die Sportlichen sind vom Bahnhof Zug in 25 Minuten beim Museum. 

(Anmeldung bis Montag, 28. Januar 2019 an felicitas.ruch[at]bluewin.ch oder Tel. 061 841 27 46)


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